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Schulung zum “Open ECBCheck” – das Qualitätslabel für Capacity Building

Die Onlinephase des neuen Blended-Learning-Kurses “Open ECBCheck” beginnt am 24. Februar 2014 und wird sechs Wochen dauern. Vom 2. April bis zum 4. April 2014 wird der Kurs mit einem Face-to-Face-Workshop in Turin, Italien beendet, bei dem alle Teilnehmer sich kennenlernen, Inhalte diskutieren und ihre Arbeit abschließen können.

Was ist Open ECBCheck?

Für immer mehr Führungskräfte in Bildungsorganisationen, Fachleute und Entwickler von Lernmaterialien, Autoren und Entwicklern von Lehrplänen ist die Qualität von IKT-gestütztem Lernen von Bedeutung. Die Open ECBCheck Initiative besteht aus mehreren internationalen Bildungsinstitutionen und Einrichtungen der UN, wie bspw. ITC-ILO, UNU, WBI, FAO und die GIZ. Diese haben sich auf einen Qualitätsstandard geeinigt und ein Qualitätslabel für den Bereich des IKT-gestützten Lernens entwickelt.

Durch die Teilnahme an der Schulung werden Sie ein zertifizierter ECBCheck Reviewer. Sie werden lernen, wie man E-Learning Angebote und Entwicklungen im Bereich des E-Learnings steuern und organisieren kann und sich mit den Instrumenten des Open ECBCheck vertraut machen.

Erhalten Sie Hintergrundinformationen über die Open ECBCheck Initiative hier.

Was sind die Inhalte des Kurses?

Ein Team von internationalen Experten auf dem Gebiet des E-Learnings wird den Blended-Learning-Kurs leiten und durchführen.

Im Online-Kurs werden die Teilnehmer…

  • …in die Themen Qualität und E-Learning eingeführt
  • …die Open ECBCheck-Initiative und deren Qualitätsrahmen kennenlernen
  • …die online Werkzeuge für die Selbstbewertung und den Peer-Review-Przess ausprobieren
  • …eine Selbsteinschätzung für den eigenen Kurs oder das eigene Programm durchführen
  • …gemeinsam mit anderen Mitlernenden die Kurse oder Programme anderer Teilnehmer bewerten

Während des Präsenz-Workshops werden sie…

  • …an inspirierenden Diskussionen mit anderen Mitlernenden zu den Themen E-Learning, Qualität und Zertifizierung teilnehmen
  • …ihr eigenes Qualitätskonzept im Bereich des E-Learning entwickeln und die Implikationen für ihren jeweiligen Bildungskonext einschätzen
  • …den Qualitäts-Werkzeugkasten analysieren
  • …ihren Review-Prozess abschließen

Die Ziele des Kurses werden, unter anderem, in einer Einarbeitung in die Konzepte des Open ECBCheck zur Qualität, in die Instrumente zur Selbstevaluierung und den Peer-Review Prozess bestehen. Außerdem wird es natürlich viele interessante, inspirierende und motivierende Diskussionen geben.

Die Struktur des Workshops sieht aus wie folgt:

  • Einführung in die Konzepte zur Qualität und zum E-Learning
  • Der eigene Bildungskontext und eine Qualitätsanalyse
  • Visionen zur Qualität des E-Learnings
  • Einführung in Open ECBCheck
  • Einführung in andere Instrumente des Qualitätsmanagements
  • Vertiefung des Verständnisses für E-Learning-Qualität in Bildungskontexten
  • Open ECBCheck ausführlich
  • In Gruppen: Selbsteinschätzung
  • In Gruppen: Peer-Review
  • Einblicke in die Revisionsergebnisse und das Schreiben von Lernberichten
  • Mein Qualitätsprofil: die Nutzung von Open ECBCheck zur Qualitätsentwicklung meiner Organisation
  • Nutzung des QualityWikis um Beispiele aus der Praxisbeispiele

Was kostet das?

Die Gesamtkosten pro Teilnehmer belaufen sich auf 1.500 Euro. Dies umfasst die Schulungsgebühren für das gesamte Programm, Lernmaterial, Kursvorbereitung und Evaluierung sowie die Verpflegungskosten am International Training Centre, inklusive Vollpension und medizinische Versorgung im geringen Rahmen. Die Reisekosten nach Turin müssen jedoch von jedem Teilnehmer selbst getragen werden.

Das ITC-ILO wird eine begrenzte Anzahl von Teilstipendien zur Verfügung stellen. Bitte melden Sie sich frühzeitig, um ein Stipendium zu erhalten. Teilnehemr oder Institutionen, die nicht über ausreichende Mittel zur Finanzierung der Kosten haben, interessieren sich möglicherweise für eine Co-Finanzierung durch Geberinstitutionen in ihren Herkunftsländern. Einige Entwicklungsorganisationen, Entwicklungsbanken und Botschaften gewährleisten dies.

Wie kann ich mich für den Kurs anmelden?

Die Registrierung für den Kurs kann online erfolgen.

Bewerbungen per Email sollten bis zum 28. Februar 2014 eingehen. Diese richten Sie bitte an Ms. Elena Mondino: e.mondino@itcilo.org

Verbinden von Politik und Praxis

Die Learning Link 2013 zum Thema Sustainable Learning

Die GIZ, als Mitglied des Steuerungsausschusses, lädt Vertreter von Lern- und Ausbildungseinrichtungen, Kollegen der politischen Entscheidungsfindung sowie Partner des öffentlichen und privaten Sektors ein, sich zu treffen, internationale Partner kennenzulernen und ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus der Praxis zum diesjährigen Thema Sustainable Learning auszutauschen.

Der Steuerungsausschuss besteht aus der JICA (Japan International Cooperation Agency), dem CEPEI (Centro de Información sobre la Cooperación Internacional), der AFDB (African Development Bank Group) und dem ITC-ILO (International Training Centre der International Labour Organization).

Das Ziel

Die ersten beiden Learning Link Veranstaltungen fanden 2009 und 2011 statt. Die Learning Link wurde als Ausdruck eines institutionellen Bekenntnisses zur Agenda für die Ausbildung und den Aufbau von Kapazitäten des Berlin Statement on International Development Training(June 2008). Ihr Ziel ist es, Politik und Praxis miteinander zu verbinden. Dies soll dadurch geschehen, dass im Rahmen der Veranstaltung Raum für eine partizipative Erkundung geschaffen wird, im Gegensatz zu gewöhnlichen Meetings, Workshops oder Konferenzen.

Was ist mit Sustainable Learning gemeint?

Um mehr über das Thema zu erfahren, können Sie sich dieses Video (Englisch) von Haley Horan und Robin Poppe von der ILO anschauen, welche zur Learning Link einladen.
Dimensionen des Sustainable Learnings

Die diesjährige Veranstaltung wird Diskussionen vorantreiben, welche die drei miteinander verzahnten Dimensionen des Sustainable Learnings (unten illustriert) und dazu gehörige Fragen untersuchen:

 

        1. Auf dem Weg zu einer Lernökologie (ökologische Dimension)
          Wie können Lern- und Ausbildungseinrichtungen das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Veränderungsprozesse schärfen?

 

 

 

  1. Finanzierungstraining (ökonomische Dimension)
    Wie können Finanzkrisen die Ressourcen begrenzen, die Regierungen und andere Interessengruppen für die Ausbildung und Initiativen des lebenslangen Lernens bereitstellen?
    Was könnten nicht-traditionelle Quellen der Finanzierung für Ausbildungen sein?
    Welches Potenzial haben e-Learning und Blended-Learning Ansätze um eine effiziente Nutzung der Ressourcen, den Aufbau von Fähigkeiten zur Anstellung und Bemühungen um eine erhöhte Reichweite der Aus- und Weiterbildungsprogramme zu maximieren?
    Wie können Effizienz und Wirkung gemessen und kommuniziert werden?
  1. Aufbau von Wissensorganisationen (soziale Dimension)
    Wie werden Lern- und Ausbildungseinrichtungen in der Lage sein, Auswirkungen über die Lebensdauer einzelner Ausbildungsmaßnahmen hinaus zu erreichen?
    Wie können sie weiterhin ihre eigenen Kompetenzen erneuern, indem sie Systeme und Prozesse nutzen, mit denen Personen Wissen generieren, transformieren, verwalten, nutzen und vermitteln, um Unternehmensziele zu erreichen?

Das Programm

Basierend auf den Ergebnissen der Rio+20 und im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungsprioritäten, wird die Veranstaltung Präsentationen von Fallstudien und Diskussionen beinhalten. Durch partizipative Methoden werden Teilnehmer die Rolle untersuchen, welche Bildungseinrichtungen zukünftig auf bestimmten Gebieten wie integratives Wachstum, Armutsbekämpfung, erneuerbare Energien, soziale und wirtschaftliche Ungleichheit, Schaffung von Arbeitsplätzen und sozialer Schutz spielen könnten. Auf den bisherigen Veranstaltungen aufbauend, wird die Tätigkeit des „community mapping“ das bestehende Netzwerk von Institutionen, die im Bereich des Capacity Building tätig sind, erweitern.

Unter anderem waren die folgenden führenden Experten am diesjährigen Programm teilnehmen:

Gründe für eine Teilnahme

Teilnehmer der Learning Link 2013 werden von der Möglichkeit profitieren, nachhaltige Lernpraktiken auszutauschen, Partnerschaften mit Lern- und Ausbildungsinstitutionen aufzubauen und die Rolle und Entwicklung zu erkunden, welche die Lern- und Ausbildungsinstitutionen i der derzeitigen Entwicklungslandschaft und in der Entwicklungsagenda nach 2015 spielen / nehmen wird.

Um sich schon einmal “aufzuwärmen” für die Turiner Learning Link 2013, hat das Organisationskomitee in ihrer “Playlist of the Link 2013” einige Videos ausgewählt, die Teilnehmer bei ihren Vorbereitungen auf die Veranstaltungen unterstützen und animieren sollen.

Die gesamten Teilnahmekosten belaufen sich auf 1700 EUR (dies beinhaltet die Teilnahmegebühr sowie Unterkunft und Verpflegung auf dem Campus). Wenn Sie an einer Teilnahme interessiert sind, melden Sie sich hier an.

Wenn Sie gerne einen kurzen Eindruck erhalten möchten, wie die Learning Link abläuft, schauen Sie sich dieses Video an:

Re:publica lud gemeinsam mit GIZ und AfriLabs zur Global Innovation Lounge
Vom 06.-08. Mai 2013 lud die re:publica gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und AfriLabs Innovation-Hubs aus Afrika, Asien, Süd-Amerika nach Berlin ein, um über Erfahrungen bei der Förderung von Technologien, Unternehmensinnovationen und Community Building zu diskutieren. In einem offenen Forum sollte dabei Raum für neue Ideen in der internationalen Zusammenarbeit geschaffen werden.

Daran nahm unter anderem auch einer der einflussreichsten afrikanischen Blogger, Erik Hersman, teil, der neben Ushahidi im Jahr 2010 auch iHub in Nairobi gründete. Seinen Vortrag kann man hier sehen. Hersman präsentierte auch sein neuestes Projekt BRCK.

Neue “Inseln der Innovation” in Afrika

In immer mehr Städten auf dem gesamten afrikanischen Kontinent werden derzeit ähnliche Innovationszentren gegründet. Die Hubs fördern als „Inseln der Innovation“ lokale und technische Innovationen und sollen Gründerzentren, Denkfabriken und Anlaufstellen für lokale Technologie Communities sein. Das Ziel der Hubs ist die Förderung von Kooperationen. Dafür bringen sie Investoren, Akademiker, Technologieunternehmer und den Privatsektor zusammen.

Entwicklungen auf anderen Kontinenten

Auch in Asien und Süd-Amerika gibt es ähnliche Entwicklungen. Co-working spaces, Technologie-Hubs und Hackerspaces bereichern und stärken die lokalen Communities und den Technologiebereich. Möglicher Output eines Innovation-Hubs kann die Entwicklung von kostengünstigen Beinprothesen (Jakarta) oder Solarthermieanlagen (Kairo) sein.

Erstes Treffen der AfriLab-Mitglieder

Auf der re:publica waren neben Hub-Mitgliedern aus Asien und Süd-Amerika alle Vertreterinnen und Vertreter von AfriLabs, einem panafrikanischen Netzwerk von 19 Hubs aus 13 verschiedenen Ländern, dabei. Diese kamen zum ersten Mal überhaupt persönlich auf einem Event zusammen.

Hier sind einige Fotos des Events:

Partnerschaft ist der Schlüssel zum Erfolg. Der GC21 und seine Partner: Kunden, Projektpartner, Consultants
Die Programme von Inwent zielen auf Entwicklung von Organisationen durch Qualifizierung von Individuen. Dies ist seinem Wesen nach ein partnerschaftlicher Prozess. Partnerschaft ist unsere Schlüsselkompetenz. Unsere Partner nutzen den Global Campus 21 gemeinsam mit Inwent, und nur auf der Grundlage von Partnerschaft kann der GC21 seinen Nutzen erbringen.ProjektpartnerInwent steht als Partner für internationale Projektkonsortien zur Verfügung, bei denen wir unser E-Learning-Wissen, unsere interkulturelle Kompetenz, unsere Sektorerfahrung und unsere Projektmanagement-Fähigkeiten einbringen können.

Regierungsstellen und andere staatliche Institutionen suchen oft einen starken Partner, um mit seiner Hilfe einen Projektvorschlag bei einer Geberorganisation einzureichen. Wenn das geplante Projekt die Einführung von E-Learning-Angeboten und -Programmen vorsieht, sollten Sie InWEnt als Partner wählen.

Kunden

Unsere Kunden sind Geberorganisationen, nationale Institutionen, Firmen, Nichtregierungsorganisationen und Einzelpersonen.

Wir bieten Ihnen unsere Erfahrung und unsere Ressourcen auf dem Gebiet des E-Learning.

Zu unserem Angebot gehört:

das Hosting Ihrer E-Learning- und E-Collaboration-Aktivitäten auf dem Global Campus 21, einschließlich der Installation, des Importierens von Inhalten, der Schulung und Betreuung des Personals sowie Hotline-Unterstützung

die Integration von E-Learning in die Weiterbildungsaktivitäten für Ihr Personal mit der Unterstützung durch einen großen Pool von Experten.

Wir bieten unsere Dienstleistungen besonders Institutionen und Menschen in Entwicklungsländern und im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit an.

Falls Ihr Projekt die dafür bestehenden Förderkriterien erfüllt, können Sie auch mit uns im Rahmen des Programms der „public-private partnership“ (PPP) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zusammenarbeiten.

Consultants und Serviceanbieter

Wir sind ständig auf der Suche nach Personen und Firmen, die hochqualifizierte Dienstleistungen in diesen Bereichen anbieten:

Produktion von E-Learning-Inhalten und Online-Kursen

Online-Tutoring und –Moderation

Übersetzungen

Kursleiter für Präsenzveranstaltungen

Tests und Evaluierung

Anbieter aus Entwicklungsländern sind uns besonders willkommen. Bitte schicken Sie uns Informationen zu Ihrem Profil und Referenzprojekten.

Content-Partner

Inwent entscheidet anhand einer Reihe von Kriterien darüber, welche Inhalte in den Trainingsprogrammen eingesetzt werden. Zu diesen Kriterien gehören Qualität, didaktische Standards, Erreichung der Zielgruppen, kulturelle und politische Eignung der Inhalte im jeweiligen regionalen Kontext. Im Rahmen dieser Kriterien könnte auch Ihr Inhalt gut zu unserem Programm passen! Oder unsere Inhalte könnten genau das sein, was Sie suchen!

Bitte senden Sie uns kurze Informationen über die Inhalte, die Sie anbieten, und darüber, inwieweit sie im Kontext der Programme von Inwent eingesetzt werden könnten, und teilen Sie uns mit, wo sie bereits in vergleichbaren Programmen eingesetzt werden. Auf der Website von Inwent können Sie sich über unser Profil informieren. Informieren Sie uns bitte auch über Ihre Nutzungsbedingungen.