Best Practice

eBook: Pädagogisches Modell für Projekte der virtuellen Bildung

Ein Schlüsselthema der GIZ für eine angemessene und erfolgreiche Wissensvermittlung ist die Verbesserung von Methoden und Strategien zur Umsetzung von Modulen der virtuellen Bildung – dem eLearning.

Um die mit E-Learning-Strategien gemachten Erfahrungen mit den Institutionen teilen zu können, die die Qualität ihrer Bildungsangebote verbessern und auf institutioneller Ebene eine Strategie für E-Learning entwickeln wollen, haben wir nun ein eBook herausgegeben (auf Spanisch als pdf und ePub verfügbar). Mit dieser Publikation bieten wir Erkenntnisse, Beispiele und Empfehlungen für eine erfolgreiche und nachhaltige Umsetzung von Online-Elementen im Bildungsbereich.

Programm zur Unterstützung von E-Learning-Strategien

Wir finanzieren und unterstützen bereits seit mehr als 10 Jahren und im Rahmen unseres internationalen Programms „E-Learning para el desarrollo de capacidades“ die Ausbildung von Personen, die sich in verschiedenen Ländern Lateinamerikas direkt mit der Gestaltung und Umsetzung von E-Learning-Strategien innerhalb ihrer Bildungseinrichtungen wie z.B. Universitäten, NROs, usw. befassen.

Förderung ganzheitlichen Lernens

Unser Programm wird unter der Annahme entwickelt, dass E-Learning bedeutet, den Fortschritt der neuen Technologien zu nutzen um Bildung zu modernisieren und somit ganzheitliches Lernen zu fördern. Aus diesem Grund definiert sich unsere Trainingsmethode gleichzeitig als selbstgesteuert und sozial-kollaborativ, mit vielen Möglichkeiten zum Austausch von Meinungen und Perspektiven, zur gemeinsamen Entwicklung und zum Austausch von Wissen und zur Bildung von Anwendungsgemeinschaften. Als Beispiel hierfür ist das renommierte Netzwerk zum Aufbau von Kapazitäten zur virtuellen Bildung in Lateinamerika, EDUC@L, zu nennen, welches eines der wichtigsten Ergebnisse des Programms ist.

Dank an unsere Partner

Wir möchten uns bei allen bedanken, die an dem Programm teilgenommen und/oder sich im Laufe der Jahre in das Programm eingebracht haben, insbesondere unserer Expertin in Bezug auf virtuelles Lernen Johanna Meza, welche die Vorbereitung und Redaktion dieser Publikation übernommen hat.

Miriam Unverzagt
Programm-Manager “E-Learning para el desarrollo de capacidades”
Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ)
Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Bonn, Deutschland

 

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E-Learning in Armenien

E-Learning in Armenien: Dritter Trainingsdurchlauf erfolgreich abgeschlossen

 

In Yerevan hat vom 10.-13. Mai 2013 der Abschlussworkshop des 3. Durchgangs des nationalen E-Learning Trainings erfolgreich stattgefunden. Das 5-monatige Programm verfolgt einen Blended Learning Ansatz: Präsenz-Workshops kombiniert mit einer Onlinephase.
Ausbildung durch armenische E-Learning Trainer

Teams aus fünf staatlichen Weiterbildungseinrichtungen wurden im Rahmen des Trainings ausgebildet in ihren Institutionen E-Learning Kurse zu entwickeln und durchzuführen. Die von der GIZ im Rahmen des Programms „E-Learning for Capacity Development“ ausgebildeten armenischen E-Learning Trainer bieten die Weiterbildung, die auch eine Beratungs- und Coachingphase für die Institutionen beinhaltet, in einer interaktiven und teilnehmerorientierten Art und Weise an. Die Teilnehmenden sind so auf zwei Ebenen erfolgreich: Persönlich engagieren sie sich kreativ und den eigenen Stärken entsprechend bei ihrem Pilotprojekt, das sie im Zuge der Fortbildung für ihre Institution entwickeln, und stärken im Rahmen der gemeinsamen Erarbeitung der Trainingsinhalte weitere Kompetenzen wie Medien-, Kommunikations- und Managementkompetenz. Und für ihre Institutionen, die zu Beginn des Trainings eine Strategie zum Einsatz von E-Learning in ihrer Organisation vorweisen müssen, steht am Ende der Weiterbildung ein einsetzbarer E-Learning Kurs zur Verfügung.

Positives Feedback

Das Feedback der Teilnehmenden war äußerst positiv. So wurde vor allem die angewandte Methodenvielfalt und persönliche Betreuung und das Coaching durch die E-Learning Trainer hervorgehoben. Die Teilnehmenden hatten auch die Möglichkeit ihr Pilotprojet Gästen aus nationalen Weiterbildungsinstitutionen zu präsentieren, u.a. dem Leiter des Global Development Fund in Armenien sowie dem Leiter des National Centre for Vocational and Educational Training Development. Die Gäste zeigten sich beeindruckt von der Leistung und der erarbeiteten Pilotkurse und betonten die Bedeutung des Trainings für den Bildungssektor in Armenien.

Auswahl der Institutionen und Netzwerkarbeit

Seit 2009 haben insgesamt 15 Institutionen das nationale Training durchlaufen. Diese wurden bewusst aus den verschiedenen Regionen Armeniens ausgewählt, um so die Verbreitung von Bildung in den Regionen sowie den landesweiten Austausch von Weiterbildungseinrichtungen zu fördern.

Das armenische E-Learning Netzwerk „ARMeLNet“, welches sich 2010 gründete, konnte sich bereits in kürzester Zeit etablieren und festigen und entwickelte auch eine eigene Lernplattform.

Hintergrundinformationen

Das regionale Projekt im Südkaukasus ist Teil des globalen Programms „E-Learning for Capacity Development“ der E-Academy. Ziel des Programms ist die Stärkung der Bildungslandschaft in den beteiligten Ländern und die regionale/globale Vernetzung im Bereich E-Learning/Lernen mit Neuen Medien. In den Ländern des Südkaukasus (Armenien, Aserbaidschan, Georgien) wurde das Projekt  2008/2009 gestartet. Im Rahmen des Projekts wurden Trainingsinhalte zu E-Learning in die jeweiligen Landessprachen übersetzt und angepasst sowie nationale E-Learning Trainer ausgebildet. In allen drei Ländern gründeten sich im Laufe des Projekts nationale e-Learning Netzwerke sowie das regionale Caucasus E-Learning Netzwerk.

Kontakt:

Yulia Stakyan, GIZ Office Armenia,

Elke Wemhoff, OE 8170 Global Knowledge Sharing & Learning,


Beispiele zur Nachahmung

Beispiele zur Nachahmung

Immer mehr Organisationen bauen ihre Informations- und Wissensinfrastruktur auf Diensten auf, die im World Wide Web oder in Intranets verfügbar sind. Sie verstehen bald das Potenzial von webbasierten Lern-, Kommunikations- und Kooperationsmethoden, und sie suchen nach geeigneten Werkzeugen. In der explodierenden Vielfalt von Systemen und Techniken fällt ihnen die Orientierung oft nicht leicht, und mitunter müssen sie lernen, dass moderne Technologie nicht immer ein Wundermittel ist.

Organisationen, die ein System wie den Global Campus 21 benutzen, setzen nicht nur auf erprobte technische Konzepte und einen stabilen und sicheren Systembetrieb, sondern auch auf professionelle Beratung und kundengerechte Lösungen.Auf dieser Seite berichten wir über Organisationen (nicht zuletzt auch Inwent), die Projekte mit Hilfe des Global Campus 21 realisieren. Wir erklären, warum, wofür und in welcher Weise sie die Plattform nutzen. Sie können dies als Anregung für Ihre eigenen Projekte nehmen. Fragen Sie uns nach weiteren Einzelheiten oder nach Kontaktmöglichkeiten zu den verantwortlichen Personen.

Deutscher Akademischer Austauschdienst

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) nutzt den Global Campus 21 als Instrument der internationalen Zusammenarbeit im Hochschulbereich. Ein Beispiel ist das IC-Portal: Der DAAD hat 50 Informationszentren (ICs) im Ausland, auf allen Kontinenten. Dort informiert er über seinen Tätigkeitsbereich sowie über Studien- und Forschungsmöglichkeiten in Deutschland. Die ICs nutzen den Campus seit 2007 als virtuellen Ressourcen- und Kommunikationsraum, der die Zusammenarbeit der ICs untereinander und mit der DAAD-Zentrale erleichtert. Das Portal bietet umfangreiche Ressourcen wie Leitfäden und Präsentationsvorlagen. Nachrichten und Termine der ICs und der Zentrale werden vermittelt. Die Leiter und Mitarbeiter der ICs nutzen das Portal auch zum Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer.Export-Forum vernetzt DAAD-Projektmitarbeiter

Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem IC-Portal entstand 2009 auf dem GC21 das EXPORT-Forum für die Projektverantwortlichn des DAAD-Programms “Studienangebote deutscher Hochschulen im Ausland.” Mit diesem Programm unterstützt der DAAD deutsche Hochschulen dabei, sich auf dem internationalen Bildungsmarkt zu etablieren. Die mit der Koordination beauftragten Hochschulmitarbeiter haben im EXPORT-Forum die Möglichkeit, sich zu vernetzen und Dokumente abzurufen: Veranstaltungshinweise, Präsentationen von Veranstaltungen, Vorlagen, Formulare, Adressen und Links.Weitere Infos über den DAAD:

[DAAD]
United Nations Environment Programme Finance Initiative


Die Finanz-Initiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (United Nations Environment Programme Finance Initiative – UNEP FI) ist eine globale Partnerschaft zwischen dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und dem privaten Finanzsektor. Ziel ist die Integration der Umweltaspekte in die Dienstleistungen des Finanzsektors. Dies möchte die Initiative unter anderem mit seinem Weiterbildungsangebot erreichen.UNEP FI bietet in Kooperation mit InWEnt und anderen Partnern zwei E-Learning-Kurse an, die auf dem Global Campus 21 durchgeführt werden. “Environmental and Social Risk Analysis (ESRA)” richtet sich an Risikomanager und –Analysten aus dem Banksektor, die sich auf Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländer spezialisiert haben. Der Kurs wurde zunächst auf Spanisch entwickelt, seit 2007 gibt es ihn auch in einer englischen Version. Die Teilnehmer lernen, soziale und ökologische Risiken ihrer Investitions- und Kreditaktivitäten einzuschätzen und zu bewältigen.Auf dem Campus werden die Teilnehmer von Tutoren intensiv betreut. Im Kurs werden zum Beispiel die Umsetzung von Umwelt- und Sozialpolitik simuliert und Fallstudien analyisert. Die Teilnehmer berücksichtigen dabei eventuelle Auswirkungen auf die Umwelt ihrer eigenen Kunden.

Der zweite Kurs vermittelt Kentnisse über “Unternehmerische Öko-Effizienz”. Unternehmen, die effizient Papier, Drucker, Wasser und Energie einsparen, haben große ökonomische Vorteile. Oft sparen sie Beträge in Millionenhöhe. Das Programm vermittelt deshalb, wie Finanzeinrichtungen in ihren alltäglichen Aktivitäten Ressourcen schonen und somit auch ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren.