Archiv

GIZ auf der Learntec besonders innovativ

Die E-Academy in der Akademie für Internationale Zusammenarbeit konnte auch in diesem Jahr mit innovativen Beiträgen auf der Learntec – internationale Leitmesse und Kongress für Bildung, Lernen und IT in Karlsruhe Profil gewinnen. E-Academy-Mitarbeiterin Monika Soddemann berichtete im Rahmen ihres Vortrags über die Erfahrungen der GIZ mit Webinaren. In den Bereichen Mobile Learning und Serious Games, den zentralen Zukunftstrends der Branche, ist es der E-Academy gelungen, sich durch innovative Plattformen und Onlinekursen für die Internationale Zusammenarbeit auszuzeichnen. Das in diesem Zusammenhang entwickelte Management-Lernspiel InterAcción! zum Thema virtuelle Zusammenarbeit kam unter die Finalisten des European Award for Technology Supported Learning 2012 (eureleA). Projektleiter Volker Lichtenthäler konnte auf einem Stand im eureleA-Areal der Learntec die vielfältigen E-Learning-Produkte und -Aktivitäten der E-Academy dem Fachpublikum präsentieren und einschlägige Erfahrungen austauschen. Während sich Vertreter von Fachverbänden und eLearning-Firmen hauptsächlich über die eingesetzte Technologie informierten, waren Personal- und Organisationsentwickler international aktiver deutscher Unternehmen vielmehr an den mit diesen Lernformaten und Produkten verbundenen didaktischen Innovationen und dem Einsatz von neuen Lerntechnologien im Human Capacity Development der GIZ interessiert.

Weitere Informationen unter http://www.learntec.de

2012-02-29 14:01

Lernen – Teilen – Spielen: Die GIZ auf der Online Educa in Berlin

Auf der Online Educa Berlin zeigten sich die zahlreichen Besucher und Akteure der internationalen Zusammenarbeit beeindruckt vom Spektrum und der Kompetenz der E-Academy im Einsatz neuer Lernmedien für das globale Capacity Development. Neben dem breiten Angebot an Onlinekursen zu fast allen Bereichen nachhaltiger Entwicklung stießen am diesjährigen Stand der GIZ vor allem die Mobile Learning-Angebote auf reges Publikumsinteresse. Lust auf mehr machte beispielsweise das Lernspiel “InterAcción – The Intercultural Management Game” (http://www.interaccion.mobi).

Die Konferenz zum Thema Technology Supported Learning & Training ist das größte E-Learning-Event des privaten wie öffentlichen Sektors, auf der auch diesmal wieder viele Akteure der Entwicklungszusammenarbeit zum Netzwerken zusammenkamen. Nicht zuletzt aus diesem Grunde stellte die GIZ die Hälfte ihres diesjährigen Standes der Open ECBCheck-Initiative zur Verfügung. Seit 2008 wird mit diesem noch von der InWEnt initiierten Zertifizierungsprojekt von Online-Kursen eine weltweite Qualitätspartnerschaft der GIZ mit internationalen Organisationen wie dem WBI, ITC-ILO, UNEP, UNITAR, UNU, AVU, IICD, EFQUEL und anderen internationalen Akteuren aus dem Bereich des Capacity Development umgesetzt. Schon am Vortag der Konferenz waren die Open ECBCheck-Mitglieder im GIZ-Büro Berlin zusammen gekommen, um den diesjährigen Prozess Revue passieren zu lassen sowie die nächsten Aktivitäten und Zertifizierungen für 2012 zu planen.

Gegenüber dem Vorjahr hat sich in 2011 die Anzahl der zertifizierten Kurse verdoppelt. Insgesamt wurden 12 Zertifikate für E-Learning Kurse für unterschiedliche Theman wie Environmental Management, Complete Blood Count (CBC) oder Interactividad y Tutoria Virtual (spanisch ASEL) verliehen. Die folgenden Organisationen erhielten das begehrte Open ECB Check-Label:

Ethiopian Institute of Architecture

Building Construction and City Development (EiABC)

Red fortalecimiento de capacidades de educación a distancia y virtual en América Latina (EDUCAL)

Kasr Alainy School of Medicine, Cairo University, Ägypten

United Nations Institute for Training and Research (UNITAR), Genf

FAO (Food and Agriculture Organization), Rom

University of Santo Tomas (UST) Manila, Philippinen

UNU-MERIT

Namibia eLearning Centre (NeLC), Namibia

University of the Phillipines Open University, Manila, Phillippinen.

Die GIZ E-Academy erhielt das Zertifikat für die Kurse “Communication and Leadership”,

“Project Management” sowie “International Training and Facilitation Skills”.

Weitere Auskünfte und Informationen erteilen

Volker Lichtenthäler (volker.lichtenthaeler@giz.de), Projektleiter E-Learning in der Akademie für internationale Zusammenarbeit der GIZ, E-Academy, http://www.gc21-eacademy.org

und Monika Soddemann (monika.soddemann@giz.de), Projektleiterin E-Learningkompetenz für die IZ / Open ECBCheck, http://www.ecb-check.de.

2012-01-11 15:14

Wir sind erfolgreich, wenn wir zusammenarbeiten

Liebe Teilnehmende, liebe Partner, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Aus dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED), der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und der Internationalen Weiterbildung und Entwicklung (InWEnt) wurde die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit – GIZ.

Auch in der GIZ wird Lernen und Kollaborieren mit Neuen Medien – also E-Learning mit allen seinen Facetten – weiterhin eine wichtige und zentrale Rolle spielen und damit der Global Campus 21, als zentrale Lern- und Kommunikationsplattform in Vorhaben der internationalen Zusammenarbeit.

Das bisherige E-Learning-Center ist seit dem 1. Oktober 2011 integraler Bestandteil der “Akademie für Internationale Zusammenarbeit – AIZ” und bildet hier die neue “E-Academy”.

Diese neue E-Academy ist das Kompetenzzentrum der GIZ für E-Learning.

Um diesen Anspruch und Auftrag erfüllen zu können, richten wir uns strategisch neu aus. Unsere Hauptaufgaben bleiben jedoch bestehen:

- Weiterentwicklung der Global Campus 21 Lern- und Kommunikationswelt

- Weiterentwicklung zielgerichteter Onlineangebote zu allen wichtigen Themen der In-ternationalen Zusammenarbeit

- partnerschaftliche Etablierung von weltweiten E-Learning Ressourcen durch “Capacity Development for E-Learning”

Sie als unsere Teilnehmenden, als Partner, als Kunden und als Kollegen haben unseren An-spruch an unsere Arbeit geprägt. An ihren Bedürfnissen haben wir uns orientiert und vielfach gemeinsam mit ihnen den Global Campus 21 und seine Lern- und Kommunikationsangebote entwickelt und ausgebaut.

Dafür auch zum Jahresende 2011 einen herzlichen Dank.

Wir sind erfolgreich, wenn wir zusammenarbeiten.

Auf ein frohes neues Jahr und eine neue Gelegenheit, das Richtige zu tun.

Günter Podlacha

im Namen der “E-Academy” der GIZ

2011-12-28 15:36

Erstes Open ECBCheck-Training abgeschlossen

„Ich habe einen Traum: Ich würde gerne in den kommenden fünf Jahren alle unsere Kurse mit Open ECBCheck zertifizieren. Wir sind die einzige Universität auf den Philippinen, die Fernstudiengänge anbietet, und wir wollen Standards in der Region setzen“, sagt Katherine Kang Esteves, Dozentin aus den Philippinen und Teilnehmerin des ersten Open ECBCheck-Trainings in Turin, das gemeinsam mit GIZ und ITC/ILO organisiert wurde. „Ich möchte lernen, ein Gutachter im Open ECBCheck Qualitätsgefüge zu werden“, erklärt Daniel Sziebert aus Budapest, ebenfalls Kurs-Teilnehmer und Projektmanager bei UNHCR, dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen.

Open ECBCheck ist eine globale Initiative und ein Qualitätslabel für E-Learning. An der Initiative sind UN-Agenturen, zum Beispiel FAO, UNITAR, ITC/ILO und andere internationalen Weiterbildungsinstitutionen, unter anderem IICD oder Qualitätsinitiativen wie EFQUEL beteiligt. Vor drei Jahren wurde Open ECBCheck von GIZ und EFQUEL ins Leben gerufen. Während dieser Zeit hat sich eine internationale Gemeinschaft gebildet, die sich auf die Einhaltung von Qualitätsstandards und -kriterien verständigt hat. Das gemeinsame Interesse ist es, „Normen zu harmonisieren“ und über ein gemeinsames Rahmenwerk, dass sowohl „vielfältig“ als auch „allumfassend“ ist, zu verfügen.

Für immer mehr Führungskräfte in Bildungsorganisationen, Experten und Entwicklern von E-Learning-Materialien, Autoren oder Erstellern von Lehrplänen ist die Qualität von ICT-basiertem Lernen ein Thema. Open ECBCheck stellt eine Werkzeugpalette bereit, um die Qualität von Programmen und Kursen weiterzuentwickeln beziehungsweise zu überprüfen. Das Training in Turin sollte ein erster Schritt sein, um künftige Open ECBCheck-Gutachter zu qualifizieren.

Katherine Kang Esteves und Daniel Sziebert waren zwei von 17 Trainingsteilnehmern aus Lateinamerika, Asien, Afrika und Europa. Die Gruppe der Teilnehmenden war sehr heterogen und vielfältig, aber beide Geschlechter waren gleichermaßen vertreten und die Teilnehmenden waren hoch motiviert. Was sie allesamt nach Italien zu diesem dreitätigen Training gezogen hat, ist ihre Neugierde, mehr über den Zertifizierungsablauf des Open ECBCheck zu erfahren. Sie wollten wissen, wie das Konzept des Open ECBCheck-Qualitätsgefüges funktioniert und wie man die Online-Tools zur Selbstbewertung und Begutachtung einsetzt.

Innerhalb dieser Gruppe gab es große kulturelle und sprachliche Unterschiede, auch die E-Learning-Kompetenzen und die Aufgaben jedes Einzelnen im Bereich E-Learning oder Fernlehrgang sind sehr verschieden. Einige von ihnen sind Experten vom Ministerium für Wiederaufbau in ländlichen Gebieten in Afghanistan, die viel mit ICT – Informations- und Kommunikationstechnologien – zu tun haben. Andere betreiben das lateinamerikanische Netzwerk namens „EDUC@L“, das die Weiterbildung im Bereich E-Learning in der Region unterstützt. Wieder andere sind Dozenten und E-Learning-Experten an ihren Universitäten, an denen sie E-Learning-Programme in den Bereichen Architektur oder Medizin leiten und entwerfen. Und last but not least, waren einige Kollegen von UN-Organisationen wie UNITAR, UNHCR, UNEP oder UNOCHA dabei.

Der Trainingskurs vermittelte den Teilnehmern ein vertieftes Wissen über Qualitätsmanagement für die Bereitstellung von E-Learning und E-Learning-Entwicklung. Schritt für Schritt wurden sie in die Open ECBCheck-Methoden eingeführt, um sie dann in ihre eigenen Programme und Kurse zu integrieren. Dieses Wissen konnten die Teilnehmer einbringen, um eine Fallstudie vorzunehmen. Künftig können sie anderen Organisationen helfen, E-Learning Programme in Top Qualität zu entwickeln, zu Open ECBCheck zu beraten und Peer-Reviews in unserer globalen Initiative durchzuführen, von der jemand sagte: “Das ist ein neues Fenster für meine künftige Karriere.”

Weitere Informationen gibt es bei Monika Soddemann, monika.soddemann@giz.de, http://www.ecb-check.org

oder unter http://openecbcheck.innovationpros.net/.

2011-07-14 17:04

GIZ präsentiert Bildungs-Innovationen auf eLearning Africa

„Qualität, Offene Innovation und die GC21 E-Academy“- dies waren die Hauptthemen der GIZ auf der diesjährigen eLearning Africa. Die größte kontinentale Konferenz für „Information and communication technology (ICT) for development, education and training“ fand vom 25. bis 27. Mai in Dar es Salaam, Tansania, statt. Die GIZ präsentierte ihre Capacity Building- Arbeit vor mehr als 1.700 afrikanischen und internationalen Teilnehmern.

So informierten sich zahlreiche IT Experten und e-Learning Entscheidungsträger am Stand über Innovationen der GIZ im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien für die Bildungsarbeit. Dazu zählt etwa das neu eröffnete M-Learning Portal, die GC21 E-Academy, das Afrikanische Open Source Business Netzwerk ‚ict@innovation‘ sowie die Blended Lear-ning Kurse im Bereich Gesundheit, Statistik, Dezentralisierung und IT-Wirtschaftsentwicklung. Mit dem neuen M-Learning-Portal der E-Academy, einem weltweit einzigartigen internationalen Angebot mit flexiblen praxisorientierten Wissensbausteinen, griff die GIZ ein Hauptthema der Konferenz mit einem aktuellen Good Practice-Beispiel auf.

Qualität und offene Innovation waren Themenschwerpunkte der vielen Beiträge der GIZ in den Diskussionsrunden und Trainingsworkshops der Konferenz. Die GIZ bahnte zahlreiche neue Geschäfts- und Programmverbindungen im direkten Kontakt mit mehr als 400 Interessenten von afrikanischen Bildungs-Institutionen, Teilnehmenden, Alumni und Partnern an. Dabei stellten Vertreter der GIZ und des CIM (Centrum für internationale Migration und Entwicklung) den Instrumentenmix der neuen Organisation ge-meinsam dar. Die GIZ stärkte zudem Netzwerke von afrikanischen Programmpartnern wie die “Free Software and Open Source Foundation for Africa (FOSSFA)” oder das “National eLearning and Support Center Tanzania”. Dies wurde zusätzlich durch die Einführung von Capacity Building Produkten verstärkt, wie etwa der “ict@innovation Training Guide on Linux System Administration” von GIZ/FOSSFA.

Videoaufnahmen und Interviews mit afrikanischen Partnern und Mitgliedern der Community of Practice der E-Academy werden in Kürze auf der Website des Projekts zur Verfügung stehen unter www.gc21-eacademy.org. Weitere Informationen zum Gesamtprogramm der GIZ auf der eLearning Africa 2011 findet man unter http://ict.ez-blogs.de/ , weitere Links und Übersichten siehe unten.

2011-06-21 17:08

_GH35815_d.jpg

_DSC1115_d.jpg

_DSC1141_d.jpg

IMG_8839_d.jpg

_DSC1121_d.jpg

Neue Lernplattform für Mobiltelefone und Tablet-PC

Mobile und digitale Technologien sind ein wichtiger Entwicklungsfaktor. Dies gilt in gleichem Maße für Industrie-und Transformationsländer wie auch für Entwicklungsländer. Mobiltelefone und mobiles Internet verschaffen vielen Menschen Zugang zu Informationen und Entwicklungsmöglichkeiten, die aufgrund ihrer Lebensumstände ohne diese Technologie von diesem Wissen und damit verbundenen Chancen ausgeschlossen wären. Mobile Technologien unterstützen Managementprozesse im Gesundheitswesen und nachhaltigem Wirtschaften, ermöglichen Finanzdienstleistungen und verbessern Wissensmanagementsysteme. In erster Linie aber unterstützen sie das Lernen.

Das E-Learning Center der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Bonn veranstaltet am 18. Mai 2011 anlässlich des Starts der neuen Lernplattform für Mobiltelefone und Tablet-PC und des einjährigen Bestehens der GC21 E-Academy eine virtuelle Konferenz zum diesem Thema. Zu den Referenten und Experten vor Ort in Bonn werden live Online-Präsentationen aus Asien, Lateinamerika und Afrika zugeschaltet. Die Schlaglichter der Konferenz sind Mobile Learning, Mobile Banking, Mobile Health Services und Mobile Technology for Development. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.

Aktuelle Informationen zur Veranstaltung und zur Registrierung gibt es auf der M-Learning Platform

unter >http://www.gc21-eacademy.org/mobile

2011-06-21 13:08

Lernplattform für Mobiltelefone: Das neue M-Portal der E-Academy ist online

Handys sind immer eingeschaltet und griffbereit. So bieten Mobiltelefone und mobiles Internet vielen Menschen den Zugang zu Informationen und Angeboten. Ohne diese Technologie wären sie aufgrund ihrer Lebensumstände davon ausgeschlossen – und damit auch abge-schnitten von Wissen und den damit verbundenen Chancen. Mit einem Handy ist Lernen also an jedem Ort und jederzeit möglich.

Dem trägt ein neues Veranstaltungsformat der GIZ Rechnung: ihre neue Lernplattform für Mobiltelefone und Tablet-PCs auf dem Global Campus 21. Anlässlich des Starts organisierte die E-Academy der GIZ am 18. Mai eine virtuelle Konferenz zu diesem Thema. Zu den Refe-renten und Experten vor Ort in Bonn wurden Live-Online-Präsentationen aus Asien, Afrika und Lateinamerika zugeschaltet.

Das Besondere an Mobile Learning, also der Nutzung von drahtlosen Geräten zu Lernzwe-cken, liegt in der Umgebung der Nutzer. Mobile Technologien sind mittlerweile entscheidende Faktoren für Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit. Sie unterstützen Management-Prozesse im Gesundheitswesen und nachhaltigem Wirtschaften, sie vereinfachen Finanz-dienstleistungen und verbessern Wissensmanagementsysteme. Vor allem jedoch unterstützen sie Lernprozesse. Auf welche Weise mobile Services gemeinsam entwickelt werden können, zeigt das M-Learning-Portal der E-Academy.

Im Mittelpunkt des internationalen Austauschs der virtuellen Konferenz standen neue Er-kenntnisse und Praxisbeispiele aus den Bereichen Mobiles Lernen, Mobiles Banking, Mobiles Gesundheitswesen und Mobile Entwicklungstechnologie. Besonders interessiert waren die rund 80 virtuellen Teilnehmenden aus aller Welt an den Möglichkeiten moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) für die ländliche Entwicklung. Spontan organisierte sich im Online-Chat ein transnationales Netzwerk („ICT for Rural Development“) zum Austausch erster Erfahrungen in diesem Gebiet. Als Good Practice-Beispiel diente insbe-sondere der philippinische Arzt und Informatiker Dr. Alvin Marcelo, der das Handy schon seit Jahren erfolgreich zur Anamnese und Ferndiagnostik auf den philippinischen Archipelen ein-setzt.

M-Learning Interessierte können sich jederzeit – und natürlich mobil von jedem Ort aus – über die interaktiven und partizipativen Angebote des M-Portals informieren. Registrierten Teilnehmern – insbesondere Absolventen der E-Academy-Onlinekurse und Partner der GIZ in den Entwicklungsländern – stehen so genannte Wissens-Nuggets (″Knowledge Nuggets″) zur Verfügung. Dies sind kompakte Wissenspakete, die für mobile Endgeräte optimiert und konzipiert wurden. Sie ermöglichen den interaktiven Austausch mit dem Autor und dem Netzwerk der Online-Lernenden der E-Academy. Ob als Autor oder als Konsument: von Wissens-Nuggets profitieren alle.

Mehr zum Mobile Learning sowie Mitschnitte der Veranstaltung und das Presseecho finden Sie unter http://www.gc21-eacademy.org/mobile

2011-06-01 12:06

Die GIZ auf der „eLearning Africa 2011“

Sie ist Afrikas größte Konferenz zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien für Bildung und Weiterbildung: Zum sechsten Mal in Folge findet die eLearning Afrika-Konferenz vom 25. Bis 27. Mai 2011 statt, diesmal in Tansania.

Führende Organisationen aus Afrika und der Welt, wie die Europäische Kommission, das Global Development Learning Network (GDLN) oder das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), leisten ihren Beitrag zum Konferenzprogramm. Einen ebenso wichtigen Anteil an der Veranstaltung haben nichtstaatliche Organisationen, nationale und regionale Initiativen.

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wird auf der diesjährigen „eLearning Afrika wieder eine Reihe von Capacity Building-Produkte präsentieren.

Die GIZ vermittelt ICT-Experten und Entscheidungsträger dabei unter anderem, wie sie an der E-Academy der GIZ teilnehmen können oder über frei erhältliche Software den IT-Business in ihren Ländern ankurbeln können. Sie erfahren zudem, über OpenECBcheck die Qualität eines E-Learning-Programms einzuschätzen oder wie sie ein Supervisor des Linux Zertifizierungsprogramms werden können.

Außerdem wird der GIZ-Stand, der gemeinsam mit dem Netzwerkpartner National eLEarning Support Center (NeSC) betrieben wird, auf der wichtigsten E-Learning-Messe in Afrika eine Netzwerkplattform zur Verfügung stellen – mit GIZ-Programmen in den Bereichen Gesundheit, Statistik, Dezentralisierung, E-Learning und Informations- und Kommunikationstechnologien (ITC) zur Wirtschaftsförderung.

Insgesamt sind Präsenz und Aktionen der GIZ auf der „elearning Africa“ darauf ausgerichtet, die Leistungsfähigkeit von Informations- und Kommunikationstechnologien und E-Learning zu unterstützen im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung durch den Aufbau von Kapazitäten und der Ausbildung von Experten. Die GIZ sponsert insgesamt 42 Personen zur Teilnahme an der Konferenz.

Weitere Informationen zum gesamten GIZ Programm auf der „elearning Africa 2011“ werden in Kürze veröffentlicht unter http://ict.ez-blogs.de/. Näheres zur Konferenz erfährt man unter http://www.elearning-africa.com.

2011-05-24 13:25

Dr. Jan Grabowski aus Altersgründen ausgeschieden

Das E-Learning-Center der GIZ teilt mit, dass Dr. Jan Grabowski aus Altersgründen aus dem Unternehmen ausgeschieden ist. Die Verantwortung für Betrieb und Entwicklung des Global Campus 21 und für den Inhalt unserer Portalseiten ist auf Herrn Dr. Günter Podlacha übergegangen.

Das E-Learning-Center dankt Herrn Grabowski für die langjährige erfolgreiche Tätigkeit und ist bestrebt, das erreichte Niveau der Services zu halten und weiter zu verbessern. Wir werden hier weiter darüber berichten, und wir freuen uns auf Anregungen unserer Leser/innen und GC21-Benutzer.

2011-02-23 11:58

Willkommen bei der GIZ

DED, GTZ and Inwent haben sich zusammengeschlossen zur Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Um noch wirksamer zu agieren, werden wir die besten Erfahrungen, Kompetenzen und Instrumente der Vorgänger-Organisationen zusammenführen. Dazu gehört zweifellos auch der Global Campus 21 mit der GC21 E-Academy.

Das E-Learning Center freut sich auf weiterhin gute Zusammenarbeit mit allen Benutzer/innen und Partner/innen.

Und hier sind unsere neuesten Nachrichten:

Seit Jahresbeginn stellt sich die GC21 E-Academy schon im neuen GIZ-Design dar, mit neuem Kursprogramm und Informationen in vier Sprachen!

http://www.gc21-eacademy.org

Auf der Seite “Über den Global Campus 21″ finden Sie die Jahresstatistik des GC21 für 2010 mit aktuellen Trends, sowie eine Auswertung unserer Benutzerbefragung vom November 2010 mit interessanten Erkenntnissen!

Wir sind gespannt auf ihr Feedback. Benutzen Sie das Kontaktformular!

Ihr E-Learning Center

2011-02-04 09:16

Verleihung der Open ECBCheck-Zertifikate

Die Freude in Berlin war groß: Denn die Vertreter der UN Sonderorganisation für Welternährung FAO, des Weltbank Instituts (WBI), des internationalen Trainingszentrums der internationalen Arbeitsorganisation (ITC- ILO), der UN-Organisation für Training und Forschung UNITAR sowie der GIZ erhielten ihre ECBCheck-Zertifikate.

Diese hatten sie sich hart erarbeitet. In den Wochen zuvor hatten sich die Netzwerkpartner intensiv mit der Selbstbeurteilung des eigenen Programms sowie als Begutachter (Reviewer) mit der Beurteilung des E-Learning Programms einer anderen Organisation auseinandergesetzt.

Der Anreiz war, die Zertifizierung für sein eigenes Programm zu erhalten. Das Projekt „Open ECBCheck“ – Open E-Learning for Capacity Building Check – zur Zertifizierung und Akkreditierung von E-Learning Kursen und Programmen hat damit seinen Projektzyklus erstmals planmäßig und erfolgreich durchlaufen.

Seit 2008 betreibt die GIZ eine weltweite Qualitätspartnerschaft mit der European Foundation for Quality in E-Learning (EFQUEL) und in enger Kooperation, unter anderem mit dem WBI, ITC-ILO, UNEP (United Nations Environment Programme), UNITAR, UNU (United Nations University), AVU (African Virtual Universites), IICD und anderen internationalen Organisationen aus dem Bereich des Capacity Building.

Die GIZ (früher InWEnt) Netzwerkpartner aus Lateinamerika EDUCAL, das „Asian E-Learning Net“ und das „African E-Learning Service-Net“ haben zur Entstehung und erfolgreiche Entwicklung des Projektes ebenfalls maßgeblich beigetragen: Gemeinsam mit ihnen und internationalen Partnern haben wir in den ersten zwei Jahren ein Kriterienkatalog zu sieben verschiedenen Bereichen wie technischen, didaktischen oder organisatorischen und weiteren Qualitätsfeldern entwickelt.

Aufbauend auf dieser Grundlage haben wir weiter an einem Onlineinstrument zur Selbstbeurteilung von E-Learning-Trainings gearbeitet. Dann folgte das sogenannte „Peer Reviewing“ Instrument. Die Idee dabei ist die, dass nicht nur durch die Evaluation der eigenen Programme, sondern auch durch die Beurteilung von Programmen anderer Organisationen der eigene Lernhorizont und das Qualitätsniveau verbessert werden. Zusätzlich wird ein anerkannter Qualitätsstandard erfüllt. Die Beteiligten der ersten Pilotphase bestätigten, dass beide Ziele erfüllt wurden.

Ab 2011 wird die Open ECBCheck-Initiative weitere Institutionen in die inter-institutionelle Review-Partnerschaft einbinden. Dabei geht es zukünftig auch darum, das internationale Qualitätsnetzwerk auf nachhaltigere Beine zu stellen, zum Beispiel bei der Einrichtung eines Sekretariats.

Weitere Auskunft und Informationen erteilt Monika Soddemann [Monika.Soddemann at giz.de], Projektleiterin E-Learning, unter anderem zuständig für den Open ECBCheck.

[ECBCheck]

2011-01-28 13:18

Von E-Learning-Netzwerken zu einer E-Learning-Politik: Pre-Conference Workshop auf der Online Educa

„Bin ich ein Netzwerk, und wenn ja, wie viele?“: Das fragten sich wohl manche der mehr als 50 internationalen Teilnehmenden aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Kultur während des InWEnt (jetzt GIZ) Workshops zur Bedeutung von Netzwerken und deren Einfluss auf eine „E-Learning- Politik“ auf der diesjährigen Online Educa in Berlin.

Viele Alumni aus den GIZ-E-Learning Programmen haben bereits ihr eigenes E-Learning-Experten-Netzwerk geschaffen und dadurch in unterschiedlichen Formen und Formaten die “E-Politik” ihres jeweiligen Landes mitgestaltet.

Auf dieser Erfahrung aufbauend diskutierten die Teilnehmer der Educa, welche die Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren von Netzwerkbildung sind. Welche verschiedenen Netzwerke und Communities gibt es? Und wie groß ist der Einfluss auf E-Learning-Strategien und die E-Politik eines jeweiligen Landes?

Eingeleitet wurde der Workshop durch Fachbeiträge von Beverly Trayner, internationale Fachexpertin für soziale Netzwerke, und Prof. Bernadette Robinson, Expertin für E-Learning und E-Policy aus Großbritannien. Trayner sieht in virtuellen Netzwerken die Chance, Stimmen, die sonst ungehört bleiben, weltweit vernehmbar zu machen, um eine wichtige Rolle beim Thema „Mitarbeiterführung“ einzunehmen.

E-Policy-Expertin Robinson betrachtet Politik dagegen als ein Sammelbecken von Meinungen, in das man sich selbst und seine Experten-Gemeinschaft einbringen muss. Anhand von Praxisbeispielen der GIZ-Netzwerkpartner aus Costa Rica, Kambodscha, Mongolei, Namibia und Tansania zeigte sich, wie viel in den jeweiligen Ländern bereits erreicht wurde. So gibt es dort zum Beispiel Dank des Namibian E-Learning-Centers (NeLC) eine „Open and Distance Learning Policy“. Ähnlich stark ist der politische Einfluss des National E-Learning Center in Tansania.

Quintessenz des äußerst lebhaften und inspirierenden Workshops war, wie so oft, die Vielfältigkeit der Wege zum Erfolg. Dazu gehört die richtige Mischung aus Vertrauen, Führung und “Ownership” (Eigenverantwortung) sowie Lobbyarbeit und Geduld, die schließlich den Weg zum Ziel ebnet.

Moderiert haben die Veranstaltung Kollegen aus dem E-Learning Center der GIZ-Abteilung 8.05. Sie waren begeistert über die zahlreichen interessanten Beiträge und das rege Interesse an diesem Thema.

Bei Fragen helfen wir aus der Abteilung 8.05 gerne und jeder Zeit weiter, Christian.Gmelin@giz.org, Monika.soddemann@giz.org, Miriam.Unverzagt@giz.org.

2011-01-18 16:08

10 Jahre GC21 – Rückblick und Ausblick

Mit dem heutigen Beitrag von Jan Grabowski und Günter Podlacha, die während der zehn Jahre Steuerungsverantwortung für den Global Campus 21 trugen, endet unsere Serie zum zehnjährigen Bestehen des Global Campus 21. Wir danken allen Autorinnen und Autoren für die Mitwirkung. Gleichzeitig präsentieren wir Ihnen heute eine ausführliche Version der Artikelserie, mit einem Geleitwort des Geschäftsführers und einer Zeittafel zur Geschichte des GC21, als Broschüre zum Herunterladen!

Öffnen Sie unsere Sonderseite “10 Jahre GC21″ in der Rubrik “Blog”. Das E-Learning-Center und die Redaktion freuen sich auf Ihr Feedback! Benutzen Sie bitte das Kontaktformular. Verbergen

2010-11-26 13:27

Broschuere_10_Jahre_GC21_large.pdf

Broschuere_10_Jahre_GC21_small.pdf

Alumni-Konferenz in Costa Rica: Mit E-Learning zu mehr regionaler Integration

Rund 250 Fach- und Führungskräfte aus Lateinamerika kamen am 1. und 2. Oktober 2010 bei der zweiten großen Alumni-Konferenz in Costa Rica zusammen. Neben hochrangigen Panels zum Thema „Regionale Integration“ diskutierten sie in mehrstündigen Fachworkshops intensiv über vielfältige Themen. Dabei ging es unter anderem um Jugendgewalt, nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung, Forstrecht, Erneuerbare Energien, Corporate Social Responsibility, Netzwerke und nicht zuletzt um E-Learning.

Mehr regionale Integration

In unserem Workshop haben wir uns mit der Bedeutung von Interkulturalität auseinandergesetzt. Dabei diskutierten wir auch die Frage: Wie läuft Kommunikation zwischen den diversen Kulturen ab, insbesondere im virtuellen Raum? Dabei tauschten wir Anekdoten aus mehreren Jahren des gemeinsamen Lehrens und Lernens wurden aus. Im Vordergrund stand die Bereicherung durch die internationalen Begegnungen und den persönlichen und fachlichen Austausch über Grenzen hinweg.

Damit regionale Integration nachhaltig gelingt, ist die Einbindung der Zivilgesellschaft wichtig. Am Beispiel der beeindruckenden Arbeit der kolumbianischen Kooperative PBA

haben wir gesehen, wie man digitale Klüfte überwinden und ein Grenzen überschreitendes Miteinander ermöglichen kann: Die Organisation schult Bauern in der Anwendung von E-Learning, um das vorhandene Wissen nach dem Prinzip des Peer-to-Peer-Lernens über geographische Hindernisse hinweg zu vermehren. Mit Hilfe dieses flexiblen Ansatzes konnte die PBA mittlerweile Tutoren ausbilden und hat zudem erreicht, dass die Bauern eigene Inhalte für Online-Kurse produzieren.

Interessant war für uns auch die Vorstellung des CEFIR, des Fortbildungszentrums für Regionale Integration des MERCOSUR, dass einiges im Bereich E-Learning zu bieten hat. Zum Beispiel ein Blended Learning- Programm zum Thema der Konferenz.

“Unsere” Alumni waren darüber hinaus während der gesamten Konferenz sehr aktiv. Sie veranstalteten am zweiten Tag gut besuchte Workshops zu innovativen Methoden im E-Learning sowie dem pädagogisch-sinnvollen Einsatz der IKT an.

E-Learning verbindet

Unser Fazit nach zwei Tagen Alumni-Konferenz: Regionale Integration entsteht Schritt für Schritt: über Vertrauen, Netzwerke, Kooperation bis hin zu Integration. E-Learning verbindet Menschen. Die Alumni-Netzwerke von InWEnt sind ein hervorragendes Beispiel für regionale und virtuelle Zusammenarbeit.

Virtuelles Arbeiten erleichtert den Zugang zu Informationen und die Verbreitung von Wissen und fördert gemeinsames Lernen und Zusammenwachsen.

Ein gelungenes Beispiel für regionale Integration ist das Netzwerk Educ@l. Hier arbeiten E-Learning-Experten, die von Inwent fortgebildet wurden, aus ganz Lateinamerika zusammen. In diese gelungene „Community of Practice“ bringt jeder Einzelne seine nationalen Arbeitserfahrungen und individuellen Kompetenzen mit ein.

Constance Adlung und Miriam Unverzagt

2010-11-25 15:04

Die Mongolei baut eine Brücke, die trägt

Viele Programme und Projekte der GIZ beschäftigen sich mit der Problematik des so genannten „Digital Divide“. Sie wollen eine Brücke bauen, um die Kluft in der Entwicklung des IT-Sektors und der IT-Nutzung zwischen Industrieländern und Ländern des Südens zu überwinden. Die Mongolei – obgleich nicht im Süden gelegen -, ist nicht nur auf dem bestem…

2010-11-03 16:01

GC21 spricht Portugiesisch

Unsere Plattform hat nun auch eine portugiesische Benutzeroberfläche. Die Standardtexte des Anwenderdialogs in Kursen und virtuellen Arbeitsumgebungen wurden ins Portugiesische übersetzt. Damit haben wir eine häufig geäußerte Nachfrage erfüllt, denn Portugiesisch wird in wichtigen Kooperationsländern gesprochen. Einige Anwendungen für portugiesisch sprechende Teilnehmer/innen, zum Beispiel in der GC21 E-Academy, gibt es schon seit Längerem. Bisher wurden dort die Standardtexte jedoch in englischer Sprache eingeblendet. Wir rechnen jetzt mit einem weiteren Anstieg der Nutzung in portugiesischer Sprache.

Damit hat der GC21 den angestrebten Umfang von 8 Benutzungssprachen (Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, Russisch, Arabisch, Chinesisch, Portugiesisch) erreicht. Ein weiterer Ausbau ist vorerst nicht geplant. Verbergen

2010-09-27 12:12

Autorenworkshop rund um die GC21 E-Academy in Peru

Von E-Didaktik bis hin zur multimedialen Interaktion: Vom 12. bis 15. Juli 2010 fand in Lima, Peru, ein viertägiger GC21-Autorenworkshop statt, bei dem mit tatkräftiger Unterstützung unseres Regionalbüros das gesamte Konzept der E-Academy vorgestellt wurde. Die 12 Teilnehmer/innen aus Peru, Bolivien, Costa Rica, Argentinien und Kolumbien diskutierten Beispiele aus dem derzeitigen Kursangebot der GC21 E-Academy und praktizierten das Erlernte anschließend mit der Umsetzung ihre jeweiligen Kursdrehbücher. Miriam Unverzagt und Constance Adlung moderierten und leiteten den Workshop, mit tatkräftiger und professioneller Unterstützung der angereisten Experten zu E-Didaktik, E-Tutoring, E-Authoring, multimedialer Gestaltung und Evaluierung.

Bis zum Herbst sollen folgende Kursmodule fertig gestellt und im Rahmen der E-Academy einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden

1.Gestión de Redes (Network management)

2.Gestión de Cambio (Change management)

3.Cambio climático (Climate change)

4.Facilitación con Enfoque Participativo (Assistance focused on participants)

5.Diseño Didáctico (Didactic design)

6.Desarrollo de Contenido (Content development)

7.Tecnología de eLearning (E-Learning technology)

8.Gestión de eLearning (E-Learning management)

9.Tutoría de eLearning (E-Learning mentoring)

10.Evaluación de aprendizaje de eLearning (Evaluation of e-learning education)

Für genauere Informationen über den Stand der zu entwickelnden Inhalte können Sie sich für die thematischen Kursmodule (1-4) mit dem Regionalbüro Lima unter [lima@inwent.org.pe] und für die eSkills-Module (5-10) mit uns unter [eacademy@inwent.org] in Verbindung setzen.

Miriam Unverzagt und Constance Adlung

Abt. 8.05 E-Learning, Internationale Wissensgemeinschaften und Dokumentation

2010-08-26 15:30

Stärke gewinnen durch E-Learning

“Im Bereich E-Learning leben wir bereits regionale Integration: Tutoren und Teilnehmer werden gleichermaßen grenzüberschreitend einbezogen und arbeiten interdisziplinär zusammen”, brachte es Juvy Gervacio, Junior-Professor an der “University of the Philippines Open University” (Upou) auf den Punkt. Online-Programme seien das Instrument, wenn es um Integration, Vernetzung und Bildung in Südostasien oder anderswo in der Welt geht.

Die Workshops “Costs and Benefits of E-Learning” waren Teil der InWEnt-Alumni-Konferenz zum Oberthema “Regional Integration in Southeast Asia: Leadership Challenges and Network Building”. Sie fand mit rund 250 Teilnehmern aus der ganzen Region vom 30. Juni bis 2. Juli 2010 in Hanoi statt. Die Themen umfassten „Coastal Management“, „Corporate Social Responsibility“, „Financial Management“ sowie die Nutzung offener und Gratis-Software im Bereich Gesundheit. Insbesondere die E-learning-Teilnehmer erwiesen sich dabei mal wieder als vielseitige Experten im Umgang mit Weiterbildung, Capacity- und Community-Building.

In drei aufeinander folgenden Arbeitsgruppen diskutierten die Workshop-Teilnehmer ein breites Spektrum relevanter E-Learning-Themen. Diese reichten von sozialen und sozio-ökonomischen Fragen bis hin zu Bildungs- und sogar ökologischen Aspekten von Online-Programmen.

Menschen verbinden

Der erste Workshop konzentrierte sich auf die pädagogischen und sozialen Dimensionen von E-Learning. Zuvorderst ging es dabei aber um ganz grundsätzliche Herausforderungen und Fragestellungen: Warum das Loblied singen auf den einfachen und flexiblen Zugang zu Informationen oder die hohe Ausbildungsqualität, wenn sich viele gar keinen Computer oder die anfallenden Internetgebühren leisten können? Warum sich um die Vernetzung und den Aufbau lokaler Experten bemühen, wenn sich die große Masse von dieser Bewegung ausgeschlossen fühlt? Und warum viel Zeit und Geld investieren, wenn es keinen verbindlichen, rechtlichen Rahmen gibt, um diese Bewegung und Energie zu kanalisieren?

In einer lebhaften Diskussion kam die Gruppe zu dem Schluss, dass E-Learning nichts desto trotz ein wichtiges Instrument für den Aufbau von Gemeinschaften und von Kompetenzen auf regionaler Ebene ist. Es ist das Tool erster Wahl, wenn es darum geht, Führungsqualitäten zu fördern und Partnerschaften zu stärken. E-Learning hat hervorragendes Potenzial, Menschen zu verbinden und zur Bildung von Gemeinschaften beizutragen. Portale wie die GC21 E-Academy können und sollten eine wichtige Rolle bei der Verknüpfung dieser „Communities of Practice ” spielen.

Um diese Ziele nachhaltig zu fördern, muss E-Learning großen Wert auf Qualitätssicherung legen. Nur so gelingt es, die Akzeptanz von Menschen zu gewinnen und zu erhalten sowie die nötige politische Unterstützung zu bekommen.

Vielseitiges Tool/Thema Gesundheit

Wegen seiner Verbreitung, seiner Verfügbarkeit sowie interaktiven Lernumgebung ist E-Learning ein geeignetes Tool für die verschiedensten Bereiche – sei es im Umweltmanagement, in der Politik oder im Gesundheitswesen.

Ursprünglich zwar nicht auf der Tagesordnung, stieß das Thema Gesundheit auf reges Interesse. Denn in diesem Bereich hat E-Learning enormes Potenzial, wenn es etwa um die Etablierung von Standards in der Gesundheitsversorgung oder der Krankenversicherung geht. Ein Parallelworkshop fasste daher den ursprünglichen Themenschwerpunkt “Informations-und Kommunikationstechnologien (IKT)” weiter und befasste sich hauptsächlich mit dem Thema “Gesundheit”. Unter dem Titel “Health and Open Source Software” diskutierten die Teilnehmer die praktische Anwendung von Free and Open Source Software (FOSS) in den ASEAN-Ländern. Dabei ging es unter anderem darum, inwiefern eine SMS der Gesundheit zuträglich sein kann.

In Krankenhäusern etwa, zum Beispiel in Ländern wie Vietnam, die sich keine eigene Software für die Verwaltung ihrer Patientendaten leisten können, kann FOSS zu einer besseren gesundheitlichen Versorgung beitragen. Es erleichtert beispielsweise die Übertragung von Patientendaten über weite Strecken via Internet oder per Handy. Das erspart Patienten in abgelegenen, ländlichen Gebieten, lange und umständliche Fahrten in Arztpraxen oder Krankenhäuser, nur um ihre Blutwerte oder den Blutzuckerspiegel überprüfen zu lassen.

Informationen über Zugang und Nutzen von FOSS sind unter [Alumni Portal] abrufbar.

Netzwerk stärken

Die letzte Sitzung sollte eine Brücke schlagen zwischen den jeweiligen Workshop-Themen und den Oberthemen der gesamten Tagung, die sich allgemein mit „Führungsaufgaben“ und “Networking” befasste. Dazu wurden zum Teil konkrete Initiativen und Schritte diskutiert, um das Integrationsprojekt der Region voranzubringen und herauszufinden, welche Handlungskompetenzen dafür nötig sind.

Eine praktischer und einfacher Schritt zur Förderung von Integration ist die kontinuierliche Entwicklung und Stärkung des Asia-E-Learning Network. Dies könnte einen vielversprechenden Auftakt für die Zusammenarbeit von Privatpersonen und Experten in Asien darstellen.

2010-08-11 11:17

Neue Nutzungsstatistik des GC21

Die Nutzungsstatistik des Global Campus 21 für 2009 ist soeben erschienen.

Erfreulicherweise zeigen alle Indikatoren ein deutliches Wachstum im Vergleich zu 2008. Russland, Peru, Ägypten, Kolumbien und die Philippinen führen die Länderliste an. Die Nutzung in arabischer und chinesischer Sprache ist stabil, wenn auch noch auf niedrigem statistischem Niveau.

Lesen Sie die Zusammenfassung auf unserer Seite

$gc21.server.href/ibt/de/site/gc21/public/1601_aboutgc21.sxhtml

Dort finden Sie auch die komplette Statistik zum Herunterladen. Zum erstenmal ist ein Überblick über die Zugriffe auf die verschiedenen öffentlichen Programm- und Fachportale des GC21 enthalten, und es gibt Nutzungszahlen für die neuen Subsysteme der Application Farm.

Wenn Sie noch genauere statistische Informationen haben wollen, können Sie beim E-Learning-Center danach fragen. Verbergen

2010-08-04 14:47

Konsortialverein Vietnamesisch-Deutsche Universität

Ein Portal auf dem Global Campus 21 erleichtert künftig die Zusammenarbeit des Konsortialvereins beim Aufbau der Vietnamesisch-Deutschen Universität (Vietnamese German University, VGU). Die VGU ist die erste staatliche vietnamesische Universität, die nach ausländischem Modell – Vorbild ist die TU Darmstadt – eingerichtet wurde. Sie wurde 2008 in Ho Chi Minh-Stadt eröffnet.

Die VGU-Plattform auf dem Global Campus 21 dient der Kommunikation aller Beteiligten im VGU-Konsortium, besonders den beteiligten Hochschulen bei der Steuerung ihrer Aktivitäten. Das Portal bietet zwei Nutzungsbereiche: In internen Bereichen können sich die Mitglieder verschiedener Arbeitsgruppen austauschen, Dokumente einstellen oder chatten. Im öffentlichen, für alle Mitglieder zugänglichen Bereich stehen Dokumente und Formulare und viele nützliche Informationen, wie die letzten Protokolle der Mitgliederversammlungen oder Vereinsberichte zur Verfügung.

Der VGU Konsortialverein wurde im Februar 2009 in Bonn gegründet. Mitglieder sind 32 Hochschulen sowie der TU9-Verband, ein Zusammenschluss der größten deutschen Technischen Universitäten. In den kommenden Jahren des Aufbaus entwickelt das Konsortium für die VGU ein umfangreiches Studienprogramm mit Bachelor-, Master- und PhD-Abschlüssen.

[Über die VGU]

2010-07-29 13:33

Neue Redakteurin für Global Campus 21

Liebe Community,

hiermit stelle ich mich als neue Redakteurin des Global Campus 21 vor. Künftig werde ich die deutschen und englischen Seiten betreuen, María Ortiz wird weiterhin für die spanischen zuständig sein. Ich arbeite als freie Journalistin und Wissenschaftsjournalistin in Bonn. Ich schreibe für verschiedene Print- und Onlinemedien, darunter Spiegel online, Zeit online, den Bonner General-Anzeiger, Publikationen des DAAD oder der Leibniz Gemeinschaft. Außerdem erstelle ich Texte zum Thema „Gesundheit“ für die Internetseite der Signal Iduna IKK.

Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe als Redakteurin für den Global Campus 21 sowie einen regen Austausch mit Ihnen.

Herzlichen Gruß

Sabine Wygas

2010-07-29 11:20

GC21-Team mit neuem Gesicht!

Liebe Community, die Global Campus 21 – Redaktion erhält ab sofort ein neues Gesicht! Ich habe seit etwa 3 Jahren die deutschen und englischen Seiten des Public Campus 21 redaktionell betreut. Ich werde diese Tätigkeit nun beenden und mich neuen Aufgaben als freier Journalist widmen. Meine Nachfolgerin, Sabine Wygas, wird sich hier in diesem Blog selbst vorstellen. María Ortiz wird auch weiterhin die spanischen Seiten betreuen.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Lesern und Besuchern für das Interesse bedanken und herzlich verabschieden. Ich wünsche allen weiterhin eine schöne Zeit mit dem GC21!

Herzliche Grüße

Boris

2010-07-22 21:08

eLearning Africa 2010: Durst nach Vernetzung

Ein unbeschreiblicher Andrang herrschte am Mittwoch, 26. Mai vor dem internationalen Konferenzzentrum Mulungushi im Herzen Lusakas, Zambia. Trotz der Schwüle an diesem Morgen warteten mehr als 500 Menschen auf den Einlass zur diesjährigen E-Learning-Konferenz. Einen vergleichbaren Ansturm hatten die Konferenzveranstalter der eLearning Afrika, das ICWE aus Berlin, bei keiner vorherigen Veranstaltung in Afrika erlebt.

Nach Addis Abbeba, Nairobi, Accra und Dakar fand Ende Mai zum 5. Mal in Folge das größte Zusammentreffen von E-Learning und Fernlernenden auf afrikanischem Boden statt. Mehr als 1.700 Teilnehmenden aus 78 Ländern kamen zur größten afrikanischen Konferenz zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien für Bildung und Weiterbildung. Die starke Anziehung dieses Events zeigt, dass mit dem Thema ein Nerv getroffen wird: Der “Durst” nach Anschluss, Vernetzung und Entwicklung auf dem Kontinent ist hoch; E-Learning ist mittlerweile ein probates Mittel, um Wissen und Kompetenzen kosteneffektiv zu vermitteln. Dass auf dieser Konferenz Mobil-Learning und die Nutzung von Open Source Software einen großen Raum einnahmen, wundert niemanden – bedenkt man die Vielzahl von Mobilnutzern in Afrika.

Klar, dass auch Inwent, das seit zehn Jahren eLearning Kapazitäten in Afrika ausbildet, bei diesem großen Ereignis nicht fehlen durfte. Während also viele in der Konferenzhalle auf ihre Registrierung warteten, wurden hinter den Kulissen die Stände aufgebaut. Inwent präsentierte sich auf neun Quadratmetern mit seinen beiden afrikanischen Netzwerkpartnern, dem Namibischen eLearning Centre (NeLC) und dem Kenianischen eLearning Centre (KeLC). Mehr als 300 Personen besuchten diesen Stand in den folgenden 3 Tagen. Nachgefragt wurde neben E-Learning-Kursen vor allem Know-How bei der Einführung einer E-Learning-Strategie in Unternehmen und Organisationen sowie Ideen und Hinweise zur Gründung eigener eLearning Center. Gesucht wurden auch viele Kooperationspartner für E-Learning-Projekte. Inwents E-Learning-Alumni aus Sambia, Tansania, Südafrika, Kenia und Namibia, waren genau die richtigen Ansprechpartner für diese Anfragen. Sie alle sind weiterhin im E-Learning aktiv und involviert – sei es im Bereich Gesundheit, Fairer Handel oder Qualitätsmanagement. Mit Engagement und Sachverstand erteilten sie Auskunft und berichteten über ihre Erfahrungen und Zukunftsprojekte. Dank ihrer Mitarbeit und großartigen Unterstützung wurde der Stand ein toller Erfolg.

Nebst dem Messestand gab es weitere Initiativen an denen Inwent und seine Partner im Laufe der Konferenz involviert waren: Inwent nahm am “2. Steering Committee meeting des Pan Afrikanischen e-Learning Netzwerkes der UNEP” teil. Dieses befasste sich mit Strategien zum Aufbau und Weiterentwicklung von E-Learning im Umweltbereich. Die ca. 40 Teilnehmende aus Afrika hatten fast alle an Inwent-Kursen zu “eLearning in Practice” teilgenommen und sind Motor beim Aufbau von E-Learning “Hubs” im Umweltbereich.

Der NELC-KELC-Inwent Workshop zu “Developing Business Strategy Models for Multi-Stakeholder eLearning” fand große Resonanz. Es ging um Best-Practice Beispiele von E-Learning-Strategien sowie Gründungen von E-Learning-Centern. Hier konnten die Teilnehmenden wichtige inhaltliche Impulse für ihre Arbeit mitnehmen. Auch der Workshop zum “Open ECBCheck” – Qualitätsmanagement und der Zertifizierung von E-Learning-Produkten stieß auf reges Interesse. Dort ging es um die Frage wie man E-Learning-Produkte standardisieren und weiter verbessern kann, ohne viel Geld dafür auszugeben. Dafür wurde ein Tool entwickelt und auf einem USB Stick abgespeichert – schnell sprach sich herum, dass es am Stand verfügbar sei. Das Tool entpuppte sich als echtes “Magnet” für den Ausstellungsstand und demonstriert die Lebendigkeit und schnelle Kommunikation auf dieser einzigartigen Konferenz.

Links:

[eLearning Africa 2010] [OPEN ECBCheck] [GC21 E-Academy]

2010-06-22 13:59

E-Academy: Die neue Welt des Lernens

„Als wir vor 10 Jahren den Global Campus 21 ins Leben riefen, waren viele Menschen skeptisch“, sagt Inwent-Geschäftsführer Bernhard Schleich. „Sie dachten, warum sollen wir auf eine Technologie setzen, die in Entwicklungsländern bislang kaum zur Verfügung stünde“. Doch Inwent behielt Recht – heute ist das Internet eines der wichtigsten Instrumente im Wissenstransfer und in der Vernetzung der Menschen aus Entwicklungsländern und Industriestaaten. „Wir müssen Entwicklungen immer frühzeitig aufgreifen, statt ihnen hinterherzulaufen“, so Schleich. Mit der neuen E-Academy beschreite Inwent nun ebenso neue Wege wie mit der Einführung des Global Campus 21.

Hans-Jürgen Beerfeltz, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), hat die GC21 E-Academy am 28. April offiziell eröffnet. Hauptzielgruppe des neuen E-Learning-Portals sind Führungskräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Sie können aus einem Katalog von derzeit 35 Kursen wählen: Zu den Themen gehören Entwicklung, Management und Führung, nachhaltiges Wirtschaften, Kommunikation, Klima- und Umweltschutz, Gesundheitsmanagement, Bildung und Gleichberechtigung, Frieden und Menschenrechte. Weitere 25 Kurse sind in Planung und sollen bis Ende 2010 in das Angebot aufgenommen werden.

Beerfeltz unterstrich in seiner Rede die Bedeutung von Web 2.0 und E-Learning in der Bildungsarbeit. „Neue Lernmedien wie das Internet, Handys, Computer und die neue Kommunikationstechnik machen Spaß. Sie bringen uns in ein Spannungsfeld zwischen traditionellen Lernmethoden und innovativen Lernformen. “ Vor etwa 100 Gästen in Inwents Saal A hob Beerfeltz auch die Rolle von Inwent in dieser neuen Phase hervor. Die E-Academy sei ein innovativer Baustein einer modernen deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Inwent bringe damit ein wichtiges Asset in die anstehende Zusammenführung der großen Durchführungsorganisationen ein. „Das wird die Arbeit der gesamten deutschen internationalen Zusammenarbeit prägen“, so Beerfeltz.

Die Gäste konnten bei der Eröffnung auf Notebooks erste Blicke auf das neue Portal werfen. Die Eindrücke waren durchweg positiv – gelobt wurde die ansprechende dynamische Startseite und die einfache Navigation. Die Angebote der E-Academy sind teilweise kostenfrei oder mit Stipendien zu buchen. Inwent-Alumni erhalten 50% Ermäßigung. Es gibt Selbstlernkurse sowie Onlinekurse, die von Teledozenten begleitet werden. Alle Kurse unterliegen einheitlichen internationalen Qualitätsstandards und können über einen Onlineshop gebucht werden. „Mit der E-Academy will Inwent globale Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung ausbauen“, sagt Projektmanager Volker Lichtenthäler. „Wir können mit diesem neuen Angebot kulturell sehr unterschiedliche Gruppen individuell ansprechen und Ihnen zu verhältnismäßig geringen Preisen hochwertige Fortbildungen anbieten.“

[E-Academy]

2010-05-05 12:34

GC21 goes facebook

Der Global Campus 21 hat jetzt eine Gruppe auf facebook gegründet. Alle GC21-Nutzer und Interessierte sind herzlich eingeladen, der Gruppe beitzutreten. Dort posten wir künftig Hinweise auf unsere aktuellen Artikel und Blogeinträge. Wer einen facebook-Account hat, kann sich über den folgenden Link in der Gruppe anmelden:

…mehr

2010-04-22 16:21

Capacity Building for Effective Health

Der neue Kurs „Capacity Building for Effective Health“ richtet sich an Führungskräfte aus Einrichtungen, die nationale Gesundheitsstrategien verantworten. Jedes Jahr hat das Programm einen besonderen Schwerpunkt: 2009 war es „Health Financing“, 2010 ist es „Curative Service Management“ und 2011 wird es „Data-based Decision and Policy Making“ sein.

Die Teilnehmer kommen aus Ländern, die sich gerade mit diesen Schwerpunkten intensiv auseinandersetzen – Vietnam, Kambodscha, Kenia und Tansania. Das Gesundheitssystem in den vier Ländern ist mit sehr unterschiedlichen Problemen konfrontiert – jedoch ist der Bedarf nach einem effizientem System, das der breiten Bevölkerung zugute kommt, groß.

Aus jedem der vier Länder werden fünf Teilnehmer aus unterschiedlichen Organisationen ausgewählt – sowohl aus dem öffentlichen wie privaten Bereich. Die Teilnehmer müssen über das Potential verfügen, in ihrer Organisation oder Institution Veränderungen durchsetzen zu können. Das Ziel des Kurses ist, den Teilnehmern Möglichkeiten und Instrumente zu vermitteln, damit sie in ihren Ländern ein nachhaltiges und stabiles Gesundheitssystem mit aufbauen können.

Der Kurs besteht aus mehreren Präsenzseminaren sowie einem kontinuierlichen Austausch in Online-Arbeitsgruppen auf dem Global Campus 21. Obwohl der Kurs kein Onlinekurs ist, hat der GC21 als Instrument einen festen Platz im Lernszenario: Die Tutoren bieten dort Chats an, um den Teilnehmern Gelegenheit zu geben, sich mit den Tutoren und anderen Teilnehmern direkt auszutauschen. Hier wird besprochen, ob die Teilnehmer gut mitkommen, welche Probleme sie haben, aber auch fachliche Fragen werden thematisiert, etwa wie die bisherigen Ergebnisse einzuschätzen sind.

Auf dem GC21 gibt es Arbeitsgruppen, in denen die Tutoren das für den Kurs notwendige Material einstellen und bisherige Ergebnisse zusammenfassen – auch die Chatsitzungen. Darunter auch die regelmäßigen Chats mit Experten: So wurde im letzten Kurs zum Beispiel ein Wissenschaftler zum Chat eingeladen, der im Bereich Gesundheitsökonomie forscht.

Der Kurs beinhaltet insgesamt 280 Unterrichtsstunden innerhalb von 42 Wochen. Die Teilnehmer erarbeiten in dieser Zeit individuelle Lösungen für die spezifischen Probleme ihrer Heimatländer. Schon vor dem Kurs suchen sie ein spezielles Thema aus ihrem Land, das sie dann in der Kursphase bearbeiten. Sie identifizieren dabei die Defizite ihres gegenwärtigen Gesundheitssystems und stellen ihre neuen Konzepte in den Gruppen zur Diskussion.

Verbergen

2010-04-02 12:37

Nachhaltigkeit im Finanzsektor

„In Finanzeinrichtungen in westlichen Ländern behandelt man häufig Aspekte, die sich auf Entwicklungsländer auswirken – mehr noch als auf uns selbst“, sagt David Harleman von der niederländischen Fortis Bank im GC21-Interview. In den Entwicklungs- und Schwellenländern, aber auch in den Industrieländern nimmt das Bewusstsein des Finanzsektor für nachhaltige Entwicklung zu. Es geht darum, zu verhindern, dass die Investitionen und Geschäftsabschlüsse der Entwicklung des eigenen oder eines anderen Landes entgegenwirken. Eine nachhaltige Bank achtet bei ihren Aktivitäten darauf, dass Menschenrechte eingehalten und Ressourcen geschont werden.

Die bekannteste Definition von “Nachhaltigkeit” steht Brundtland-Bericht, den die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung 1987 veröffentlichte: “Dauerhafte Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, daß künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.“ Eine nachhaltige Politik beeinflusst demnach die wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung eines Landes.

Die meisten Banken haben längst erkannt, dass sie mit Nachhaltigkeit ökologische und ökonomische Ziele vereinen können – ein effektives Ressourcen- und Umweltmanagement kann erhebliche Einsparungen bringen. Viele Kunden achten zudem immer mehr darauf, dass ihre Anlagen nachhaltigen Zielen nicht widersprechen. Eine soziale und ökologische Risikoanalyse ist deshalb im Finanzbereich mehr als nur ein Ideal: sie ist längst ein „Muss“, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die Finanz-Initiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (United Nations Environment Programme Finance Initiative – UNEP FI) entwickelte gemeinsam mit Inwent, der INCAE Business School, dem Ecobanking Project und FMO – Finance for Development den Kurs „Environmental and Social Risk Analysis“. Er richtet sich an Angestellte aus regionalen und internationale Finanzeinrichtungen – sie lernen, systematisch ökologische und soziale Risiken ihrer Kredit- und Investitionsaktivitäten zu identifizieren, analysieren und damit umzugehen. Die Kursaktivitäten finden auf dem Global Campus 21 statt.

Die Teilnehmenden lernen, wie sie die ökologischen Risiken, die bei den Aktivitäten ihrer Kunden entstehen, besser erkennen. Sie erfahren aber auch, wie sie mit einem neuen Wertesystem in ihrer Einrichtung einen Wettbewerbsvorteil erzielen. Am Ende entwickeln sie Strategien, um systematisch in ihrer eigenen Arbeit Risiken zu erfassen und verstehen. So vermeiden sie Verluste für ihre Bank, positionieren sich besser am Markt und erschließen sich neue Geschäftsfelder.

UNEP FI ist eine globale Partnerschaft zwischen dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und dem privaten Finanzsektor. Ihr Ziel ist die Integration von Umweltaspekten in die Dienstleistungen des Finanzsektors. Weltweit haben sich mehr als 180 Finanz- und Kreditinstitute aus über 40 Staaten angeschlossen, um private Investitionen in umweltverträgliche Technologien und Dienstleistungen zu fördern und Nachhaltigkeit mit wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit zu verbinden. Verbergen

2010-03-22 21:48

Der neue IDeL 2010 ist gestartet

Der Startworkshop des spanischsprachigen IDeL fand im Februar zum fünften Mal an der Universidad Técnica Particular de Loja statt. Der neunmonatige Blended Learning Kurs vermittelt E-Learning-Kompetenzen: Die IDeL-Teilnehmenden beschäftigen sich mit dem Overall-Management eines E-Learning-Projekts, der Entwicklung eines Curriculums, der technische Umsetzung eines eigenen Kurses bis hin zur Vermittlung von tutoriellem Know How.

In dem sechstägigen Workshop bereiteten die beiden Tutorencoachs Johanna Meza und Ana Láscaris sowie Software-Tutor Ricardo López 25 neue Teilnehmenden aus 11 lateinamerikanischen Ländern auf die folgende achtmonatige Onlinephase vor. Sie machen sich mit dem Programm, der Lernplattform GC21 sowie Moodle und eXeLearning* vertraut. In Gruppen- und Einzelsitzungen entwarfen Sie ein erstes Grobkonzept für ihre praktische Kursentwicklung. Sie stellten es dann im Plenum zur Diskussion.

Am ersten Tag präsentierten die Teilnehmenden ihre Institution – es war ein erstes Kennenlernen. Ich selbst stellte via Centra-Sitzung den GC21 und das E-Learning-Center vor, die Tutorinnen präsentierten unser Partnernetzwerk Educ@L und das Mitglied UTPL hießen alle herzlich in ihren “heiligen Hallen” willkommen und waren die nächsten Tage sehr herzliche Gastgeber, die sich um die logistischen und technischen Details des Workshops kümmerten. Der UTPL und vor allem Paola Sarango & ihrem Team von emsigen MitarbeiterInnen gilt hier noch einmal ein großes Dankeschön zu sagen.

Ich möchte einige Teilnehmende hier gemäß ihren Beiträgen aus den Evaluierungsbögen zitieren:

“La posibilidad de compartir esta experiencia de aprendizaje permite consolidar lazos entre los latinoamericanos, puede generarse una actividad para compartir alguna manifestación cultural propia (comida, música, literatura) en un ambiente informal como la tertulia.”

“Pude interactuar con los demás compañeros y constatar que en Latinoamérica tenemos grandes capacidades para el desarrollo de nuestras naciones, y mucho más por la apertura a la educación virtual a distancia.”

“Cuando los cursos virtuales son cortos, me parece bien que sean 100% virtuales, sin embargo, como este curso es largo, me parece muy apropiado que tenga una fase introductoria presencial porque se ha creado un ambiente de colaboración, de solidaridad, y una claridad en los conceptos que en la parte virtual algunas veces no se logra cuando los cursos son largos y completamente virtuales. Por lo tanto, además de las metas netamente de estudio, he visto que hay una gama muy grande de herramientas que puedo utilizar en mis diseños (hot potatos, editores de fotos, entre otros). Ademàs el curso ha resultado ser inspirador, motivante, en fin.”

Dieses Jahr erstellen die Teilnehmenden auch wieder eine eRevista, eine Artikelsammlung im Format eines Blog. Sie soll zum Informationsaustausch anregen und eine Wissensmanagementbasis aufbauen. Am Ende des Workshops standen die Grundbausteine für die nächsten arbeitsreichen Monate im virtuellen Raum. Sicher sind noch viele Fragen offen, neue kommen in den nächsten Wochen hinzu – das Ziel eine Gemeinschaft zu schaffen, die sowohl den Fahrplan als auch die Umgebung und Technik besser kennt, ist aber dank der drei TutorInnen erreicht. Das ELC wünscht den Teilnehmenden viel Erfolg und Kreativität und hofft auf eine solidarische, motivierte Lerngemeinschaft, die dem Kurs erst zum Erfolg verhilft!

* Moodle und eXeLearning sind Free and Open Source Produkte. Die Software eXeLearning ist eine Autorensoftware, die man zur Content-Entwicklung von E-Learning-Kursen benutzt. Moodle ist eine Lernplattform oder auch Kursmanagementsystem genannt.

Constance Adlung im Auftrag des E-Learning-Centers

2010-03-01 11:59

Begrüßung durch das E-Learning Center

Liebe Benutzer/innen und Gäste,

heute eröffnen wir das neue öffentliche Portal des Global Campus 21. Es hat ein Facelift erhalten, durch das die Seiten leichter zu erfassen sind (durch Menschen wie auch Suchmaschinen). Auch der Redaktionsprozess wurde erneuert, um die Fertigstellungszeiten zu verkürzen und unsere Nutzer/innen flexibler in ihren jeweiligen Sprachen zu informieren.

Die neuen Seiten werden sich auf die Vermittlung wertvoller und lebendiger Information konzentrieren: über unsere Plattform, ihre praktische Anwendung, neue Produkte und die Erfahrungen und Meinungen der Institutionen und Menschen, die unser virtuelles Haus bewohnen.

Schritt für Schritt wollen wir das Portal funktionell anreichern, um dem Bedürfnis nach Diskussions- und Feedbackmöglichkeiten, Personalisierung, weiteren Sprachen und systematischem Zugang zu Campus-Daten zu entsprechen.

Ich möchte daran erinnern, dass wir vor wenigen Monaten eine wichtige Subsite eröffnet haben, den “GC21 Compass” (User Support Center), der durch erfahrene Experten betreut wird und gut sortierte Wissensressourcen rund um die Benutzung des GC21 sowie ein moderiertes Forum bietet. Und in Kürze werden wir eine weitere Premiere haben. Die erneuerte E-Academy wird ihre Tore öffnen, mit einem deutlich erweiterten Lernportfolio und einem nutzerfreundlichen Gesicht.

Im Jahr 2010 werden wir auch das zehnjährige Bestehen des GC21 feiern. Wir werden reichlich Gelegenheit haben, uns vor Augen zu führen, wofür die Plattform steht und was wir damit erreicht haben.

Für heute wünsche ich Ihnen angenehmes Surfen und Lesen. Wir sind gespannt auf Ihre Rückmeldungen.

Dank an alle, die geholfen haben: die Redaktion, und Michael Wiese, Ute Bender, Jeremy Crowe und Sabine Altenburg.

Bis bald

Jan Grabowski, für das E-Learning Center von InWEnt

2010-02-05 10:03

Eröffnungsnachricht der Redaktion

Herzlich Willkommen! Wir, die Redaktion des Public Campus 21, freuen uns, Ihnen in diesem Blog zeitnah das Geschehen auf dem Campus von einer persönlichen Seite näher zu bringen. Künftig berichten wir hier über Themen, auf die wir in unserem Redaktionsalltag stoßen – neue Portale, neue Kurse, aber auch, was wir im weltweiten Web zu virtuellem Lernen finden.

Wir – das sind María Ortiz für die spanischsprachige Seiten und Themen sowie Boris Hänßler für die deutschen und englischen! Wir würden uns freuen, wenn Sie uns ein wenig mit Ihren Ideen und Ihrem Feedback begleiten!

Mit herzlichen Grüßen

María Ortiz und Boris Hänßler

2010-02-04 22:46

Nachhaltigkeit hat hohen Stellenwert

Was machen Teilnehmer von E-Learning-Kursen mit dem gelernten Wissen? Wir haben David Harleman von der Fortis Bank Nederland gefragt, ob ihm seine Teilnahme an dem Kurs “Enrivonmental and Social Risk Management” weiterhalf. Er lernte, systematischer die Risiken von Transaktionen zu beurteilen.

Warum war für Sie der CSR Kurs interessant?

David Harleman: Ich arbeite an der Integration sozialer und ökologischer Themen in unsere Risikiomanagement-Prozesse und an der Entwicklung einer Nachhaltigkeitspolitik. Der Kurs interessierte mich, weil er genau das thematisiert, was ich mache.

Waren Sie mit dem Kurs zufrieden?

David Harleman: Ja, denn eines meiner Ziele war, zu sehen, wie man systematisch ökologische und soziale Risiken in einer Finanzeinrichtung angeht. Wir arbeiteten zwar bereits an einem System, solchen Risiken zu begegnen. Aber manchmal geschah das eher ad hoc: Wenn das Thema aufkam, haben wir es uns angesehen und von Fall zu Fall analysiert, aber es gab nicht wirklich einen strukturierten Umgang mit solchen Risiken. Darüber wollte ich mehr erfahren und meine Erwartungen erfüllten sich auch

Konnten Sie das gelernte schon einsetzen?

David Harleman: Ich konnte es tatsächlich schon einsetzen. Als ich vor dem Kurs eine Meinung zu einem bestimmten Geschäftsabschluss abgeben musste, schaute ich mir diesen als solchen an, aber ich nutzte keine festgelegte Struktur. Nach dem Kurs konnte ich Elemente daraus anwenden, um Transaktionen unserer Organisation systematisch zu beurteilen.

Welche Rolle spielt der Nachhaltigkeitsgedanke in Ihrer Bank?

David Harleman:Während der Finanzkrise hat sich im Jahr 2008 vieles in unserer Bank verändert. Es gab viele Umstrukturierungen, daher kann man nicht alles unverändert fortsetzen. Aber wir entwickelten ambitionierte Initiativen um mit ökologischen und sozialen Risiken umzugehen. Gücklicherweise hat es nach wie vor einen hohen Stellenwert in unserer Einrichtung. Die Aktivitäten in meinem Bereich sind nicht anderen Prioritäten untergeordnet – das ist ein ermutigendes Zeichen.

Haben Sie von den anderen Kursteilnehmern etwas gelernt?

David Harleman: An dem Kurs nahm eine sehr interessante Gruppe teil, Leute aus der ganzen Welt mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen. Für mich war es sehr interessant, die Erfahrungen von Leuten aus Entwicklungsländern kennen zu lernen. In Finanzeinrichtungen in westlichen Ländern behandelt man häufig Aspekte, die sich auf Entwicklungsländer auswirken – mehr noch als auf uns selbst. Normalerweise habe ich mit Banken und Finanzeinrichtungen aus diesen Ländern wenig zu tun. Wegen der unterschiedlichen Ortszeiten gingen die Diskussionen leider nicht so tief – ein zusätzliches Präsenzseminar wäre sehr nützlich gewesen, aber ich verstehe, dass die Organisation auch aufwändig und teuer wäre.

David Harleman hat einen Master in Intern. Business und Int. Relations. Er ist Manager für Corporate Social Responsibility bei der Fortis Bank Nederland. Die Fortis Bank wurde im Oktober 2008 unabhängig nach der Verstaatlichung des niederländischen Teils der ehemaligen Fortis-Gruppe hervor. Er nahm im Frühjahr 2009 an dem Kurs “Enrivonmental and Social Risk Management” teil.

2010-02-03 22:11

Neuer Kurs: Education Finance, Economics and Planning

Dieses einjährige Blended-Learning-Programm richtet sich an Fachleute der Bildungspolitik, Planung und Finanzen aus Bildungs-und Finanzministerien, Nichtregierungs- und Weiterbildungsorganisationen in der SADC-Region.

Die Teilnehmenden des Programms qualifizieren sich im Bereich Bildungsfinanzierung und -planung weiter. Sie lernen, wie bildungspolitische Ziele – zum Beispiel qualitativ hochwertige Bildung für alle – in Budgets und Programme umgewandelt werden können.

Der Kurs wird gemeinsam vom SADC Education Policy Support Initiative Centre der Wits School of Education, University of the Witwatersrand, Johannesburg und der InWEnt Abteilung “Bildung” angeboten. Die erfolgreiche Teilnahme schließt mit einem Zertifikat der Wits University ab.

Die Kombination aus Präsenzunterricht – vier Wochen in Johannesburg – und E-Learning ermöglicht den Teilnehmenden, während des Kurses weiterhin ihrer Arbeit nachzugehen und ihr Wissen direkt praktisch in ihrem Beruf anzuwenden. Gleichzeitig lernen sie, moderne Informations-und Kommunikationstechnik zu nutzen.

Eine Demo-Version der Online-Module finden Sie hier:

[Demo]

Benutzer: guest

Passwort: guest

2010-01-29 12:33

brochure-2010.pdf

flyer.pdf

Kommunale Partnerschaft mit Kick

2010 richtet Südafrika das weltgrößte Sportereignis, die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft, aus – damit findet sie zum ersten Mal in Afrika statt. Deutsche Experten wissen noch von der eigenen WM: das Organisationstalent der WM-Städte ist jetzt gefragt. Denn es geht um mehr als Stadionbau und Fan Parks. Es gibt kaum ein kommunales Arbeitsfeld, das nicht von den WM-Vorbereitungen betroffen ist: Verkehr, Sicherheit, Energie, Marketing oder Tourismus.

Deutsche WM-Städte haben 2006 die Herausforderungen der WM gut gemeistert. Seit 2007 möchten sie nun ihre Erfahrungen an die süd-afrikanischen Fachkollegen weitergeben. Das Projekt heißt “Südafrika 2010 – Deutschland 2006: Kommunale Partnerschaft mit Kick”! Deutsche Kommunen stellen nicht nur ihre Know-how in nachhaltiger Stadtentwicklung dem afrikanischen Partner zur Verfügung – sie vertiefen dabei umgekehrt ihre Kenntnisse von der Partnerregion. Beide Seiten tauschen sich aus, um Lösungsansätze für aktuelle Themen zu finden, die beide Seiten betreffen.

Konkret heißt das: Bedarfsorientiert führen deutsche Experten für kommunale Akteure in Südafrika Beratungen durch. Über 70 Experten aus 13 deutschen WM-Städten und Teamstandorten sind für das Projekt aktiv. Sie beraten zu allen Fragen der WM-Organisation. Zur Vorbereitung auf ihre Einsätze werden sie durch die Vorbereitungsstätte für Entwicklungszusammenarbeit (V-EZ) interkulturell und landeskundlich geschult. In Deutschland finden zudem Veranstaltungen auf Stadtplätzen, in Fußballstadien, Universitäten und anderen Einrichtungen statt – die Vorfreude auf die WM 2010 wird mit Infos über Südafrikas Gegenwart und Vergangenheit, Entwicklungschancen, Problemen und Erfolgen verbunden.

Auch der Global Campus 21 ist Teil des Projekts. Auf der Online-Plattform können die deutschen Experten in einem geschützten Raum ihre Erfahrungen austauschen. So finden sie leicht Kollegen, die sich vielleicht mit ähnlichen Problemen bereits beschäftigt haben. Gemeinsam können sie dann gezielt ihre südafrikanische Partner beraten. Die deutschen Vertreter stärken somit das deutsch-südafrikanische Netzwerk von WM-Experten und machen gleichzeitig ihr internationales Know-how und Engagement auch für die eigene Kommune sichtbar.

Das Projekt wird im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) von InWEnt durchgeführt und ist Bestandteil der deutsch-südafrikanischen Regierungsvereinbarungen. Es ist eng mit den Aktivitäten der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit von DED, GTZ, CIM und KfW verzahnt. Gemeinsam mit dem InWEnt Regionalbüro in Pretoria ist die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) zentraler Ansprechpartner für dieses Projekt.

[Südafrika 2010 - Deutschland 2006: Partnerschaft mit Kick]

2010-01-29 11:30