Der neue IDeL 2010 ist gestartet

Der Startworkshop des spanischsprachigen IDeL fand im Februar zum fünften Mal an der Universidad Técnica Particular de Loja statt. Der neunmonatige Blended Learning Kurs vermittelt E-Learning-Kompetenzen: Die IDeL-Teilnehmenden beschäftigen sich mit dem Overall-Management eines E-Learning-Projekts, der Entwicklung eines Curriculums, der technische Umsetzung eines eigenen Kurses bis hin zur Vermittlung von tutoriellem Know How.

In dem sechstägigen Workshop bereiteten die beiden Tutorencoachs Johanna Meza und Ana Láscaris sowie Software-Tutor Ricardo López 25 neue Teilnehmenden aus 11 lateinamerikanischen Ländern auf die folgende achtmonatige Onlinephase vor. Sie machen sich mit dem Programm, der Lernplattform GC21 sowie Moodle und eXeLearning* vertraut. In Gruppen- und Einzelsitzungen entwarfen Sie ein erstes Grobkonzept für ihre praktische Kursentwicklung. Sie stellten es dann im Plenum zur Diskussion.

Am ersten Tag präsentierten die Teilnehmenden ihre Institution – es war ein erstes Kennenlernen. Ich selbst stellte via Centra-Sitzung den GC21 und das E-Learning-Center vor, die Tutorinnen präsentierten unser Partnernetzwerk Educ@L und das Mitglied UTPL hießen alle herzlich in ihren “heiligen Hallen” willkommen und waren die nächsten Tage sehr herzliche Gastgeber, die sich um die logistischen und technischen Details des Workshops kümmerten. Der UTPL und vor allem Paola Sarango & ihrem Team von emsigen MitarbeiterInnen gilt hier noch einmal ein großes Dankeschön zu sagen.

Ich möchte einige Teilnehmende hier gemäß ihren Beiträgen aus den Evaluierungsbögen zitieren:

“La posibilidad de compartir esta experiencia de aprendizaje permite consolidar lazos entre los latinoamericanos, puede generarse una actividad para compartir alguna manifestación cultural propia (comida, música, literatura) en un ambiente informal como la tertulia.”

“Pude interactuar con los demás compañeros y constatar que en Latinoamérica tenemos grandes capacidades para el desarrollo de nuestras naciones, y mucho más por la apertura a la educación virtual a distancia.”

“Cuando los cursos virtuales son cortos, me parece bien que sean 100% virtuales, sin embargo, como este curso es largo, me parece muy apropiado que tenga una fase introductoria presencial porque se ha creado un ambiente de colaboración, de solidaridad, y una claridad en los conceptos que en la parte virtual algunas veces no se logra cuando los cursos son largos y completamente virtuales. Por lo tanto, además de las metas netamente de estudio, he visto que hay una gama muy grande de herramientas que puedo utilizar en mis diseños (hot potatos, editores de fotos, entre otros). Ademàs el curso ha resultado ser inspirador, motivante, en fin.”

Dieses Jahr erstellen die Teilnehmenden auch wieder eine eRevista, eine Artikelsammlung im Format eines Blog. Sie soll zum Informationsaustausch anregen und eine Wissensmanagementbasis aufbauen. Am Ende des Workshops standen die Grundbausteine für die nächsten arbeitsreichen Monate im virtuellen Raum. Sicher sind noch viele Fragen offen, neue kommen in den nächsten Wochen hinzu – das Ziel eine Gemeinschaft zu schaffen, die sowohl den Fahrplan als auch die Umgebung und Technik besser kennt, ist aber dank der drei TutorInnen erreicht. Das ELC wünscht den Teilnehmenden viel Erfolg und Kreativität und hofft auf eine solidarische, motivierte Lerngemeinschaft, die dem Kurs erst zum Erfolg verhilft!

* Moodle und eXeLearning sind Free and Open Source Produkte. Die Software eXeLearning ist eine Autorensoftware, die man zur Content-Entwicklung von E-Learning-Kursen benutzt. Moodle ist eine Lernplattform oder auch Kursmanagementsystem genannt.

Constance Adlung im Auftrag des E-Learning-Centers