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GIZ gewinnt eLearning-Award   |   Gut, besser, MOOC!

Bereits zum dritten Mal ist der Global Campus 21 mit einem e-Learning Award ausgezeichnet worden. Unter dem Motto „Das Beste, was eLearning zu bieten hat“ vergab das „eLearning Journal“ im Rahmen der Kölner Bildungsmesse Didacta Mitte Februar ihre diesjährigen Auszeichnungen an Projekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Lern- und Vernetzungsplattform der GIZ hatte die Fachjury in der Kategorie „MOOCs – Massive Open Online Courses International“ mit ihrem selbst entwickelten Bildungsformat überzeugt.

„Der Award ist ein weiterer Beleg für die hochwertigen Weiterbildungsmethoden und -formate, die wir in der Personalentwicklung und für Bildungsangebote in Vorhaben weltweit anbieten“, sagt Günter Podlacha von der Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ). „MOOCs sind vereinfacht gesagt, Onlinekurse, die Wissensinhalte kostenlos, orts- und

zeitunabhängig für Jeden zur Verfügung stellen.“

Zwar seien MOOCs bereits seit einigen Jahren vor allem im universitären Kontext bekannt und viel genutzt. Gemeinsam mit der Firma time4you GmbH, dem Technologieanbieter hinter dem Global Campus 21, habe die Akademie jedoch eine spezielle Plattform mit intuitiven Online-Tools und neuer Methodik entwickelt, die unter anderem für diverse MOOCs zu „Powering Agriculture” und „Quality in Digital Learning” eingesetzt werden. Dabei heißt es für die Teilnehmenden nicht nur, einem schnöden Onlinekurs beizuwohnen, sondern sich selbst kommunikative Lern- und Wissensräume einzurichten. Sie können eigenständig Gruppen gründen, Werkzeuge wie Live-Audio, Video und Zusammenarbeit an Dokumenten nutzen sowie fachliche Netzwerke und Partner einbeziehen oder auch zusätzlich ein eigenes MOOC aufsetzen. „Ein innovatives Bildungsformat im Rahmen des Corporate Learning“, wie die Jury befand. Dass sei neu. Und dadurch, dass eine unkomplizierte, vernetzte und stets zugängliche Lernumgebung geschaffen werde, leiste diese Plattform auch einen nachhaltigen Beitrag zur internationalen Zusammenarbeit.

„Die Kombination aus Methodik und Technologie unterstützt Lernende, selbst in großen Gruppen von 1.200 bis 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern optimal, individuelle und gemeinsame Lernziele zu erreichen, gemeinsam an Problemen zu arbeiten, neue Communities of Practice aufzubauen und Netzwerke zu knüpfen“, so Podlacha.

Eingereicht hatte die Akademie ein MOOC, das gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen des Sektorvorhabens Desertifikationsbekämpfung zum Thema „Economics of Land Degradation – ELD“ entwickelt und durchgeführt worden ist. An diesem Kurs haben von Mitte April bis Mitte Juni 2015 mehr als 1.500 Menschen aus aller Welt teilgenommen. Insgesamt haben bereits mehr als 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der GIZ, einen der bisher fünf auf dem Global Campus angebotenen MOOCs absolviert. Derzeit werden zwei MOOCs angeboten. „Die Nachfrage nach MOOCs und anderen innovativen Lernformaten steigt stetig, insbesondere aus Vorhaben aus der ganzen Welt“, berichtet Podlacha.

Der E-Learning Award ist die international renommierte Auszeichnung des „E-Learning Journals“ für innovative Ansätze im digitalen Lernen. 2007 und 2010 gewann der Global Campus 21 jeweils in der Kategorie „international“.

 

Silke Schuck

Zum Onlinekatalog der Akademie www.aiz-programm.de/home

Kontakt:

Santiago Amaya  / santiago.amaya@giz.de

Nikola Hueging  /  nikola.hueging@giz.de

 

Learn globally, succeed locally!
Global Learning Database for Social Protection and Universal Health Coverage (UHC)

Der Aufbau von Systemen der sozialen Sicherung ist eine äußerst komplexe Herausforderung, für deren Bewältigung alle Entwicklungspartner auf stetig wachsende Fachexpertise angewiesen sind. Weltweit besteht eine Vielzahl von Bildungsangeboten für die unterschiedlichsten Bedarfe, welche für den Einzelnen allerdings häufig schwer durchschaubar ist. Hier hilft die neue Global Learning Database for Social Protection and Universal Health Coverage (UHC)! Sie wird künftig einschlägige GIZ-Kurse und sektorrelevante Angebote aller renommierten Lernanbieter und Partner zusammenfassen und durch praktische Filterfunktionen die passende Wahl erleichtern.

Die in der Datenbank enthaltenen Angebote reichen von spezialisierten Studienangeboten und Kursen bis zu Fortbildungen, Konferenzen und Events mit spezifischen Themenschwerpunkten. Renommierte Universitäten, Entwicklungspartner wie die Weltbank, ISSA, ILO, die FAO, UNICEF, UNDP, aber auch netzwerkbasierte Anbieter wie die Cash Learning Partnership bieten unterschiedlichste Lernformate an. Auch die GIZ führt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Zusammenarbeit HCD-Maßnahmen im Bereich Gesundheit und soziale Sicherung unter Einsatz digitaler Technologien durch – global, regional und national. Die Themen für die Fort- und Weiterbildungskurse entstehen in engem Kontakt mit Institutionen in den Kooperationsländern und den dort tätigen GIZ-Vorhaben.

Die Global Learning Database wurde gemeinschaftlich von den Sektorvorhaben „Providing for Health (P4H)“ und „Systeme der Soziale Sicherung“ sowie dem KC Gesundheit und Soziale Sicherung als innovatives Dienstleistungsangebot für interessierte politische Entscheidungsträger und Experten entwickelt um die bisherigen Erfolge im Bereich Wissenskooperation zu ergänzen und zu verstärken.

Wir möchten alle Partner und KollegInnen darin ermutigen die Global Learning Database zu nutzen, zu erweitern und an Interessierte weiter zu leiten:

Global Learning Database

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen, Kommentare, Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen. Bitte kontaktieren Sie uns unter: social-protection@giz.de

Mexiko: Das Potenzial von E-Learning in der internationalen Zusammenarbeit

 

„Das Potenzial von E-Learning in der internationalen Zusammenarbeit“ – dieser Titel weckte das Interesse von zahlreichen Teilnehmenden, die zu einer Veranstaltung im Landesbüro in Mexiko eingeladen worden waren.

Gestaltet wurde dieser Tag von Vertreterinnen der E-Academy/Lernen und Kooperieren mit Neuen Medien der AIZ (OE 8170) zusammen mit Vertretern des DGRV in Mexiko (Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V.) und des lateinamerikanischen E-Learning Netzwerks educ@l.  Das Interesse übertraf alle Erwartungen: Knapp 60 Teilnehmende (davon 40 GIZ / 20 DGRV) waren aus unterschiedlichen Regionen in Mexiko und El Salvador gekommen, um sich vielfältige Beispiele aus dem Bereich E-Learning anzuschauen und auszuprobieren.

Eröffnet wurde dieser Thementag von Luiz Ramalho, Programmleiter in Mexiko und dem Thema E-Learning aufgrund seiner beruflichen Geschichte verbunden, und Helmut Pabst (Leiter der Programme des DGRV in Mexiko, El Salvador und Nicaragua), sowie María Holguera Baez und Nikola Hüging aus der E-Academy, die im Kontext der Konferenz Virtual Educa in Mexiko waren und die Gelegenheit für diesen Austausch nutzten.

Nach einer kurzen Einführung zum Thema E-Learning sollte es vor allem darum gehen, dass die Teilnehmenden, sich ein eigenes Bild von der Vielfalt der Möglichkeiten machen konnten, die E-Learning bietet, insbesondere für den Kontext der internationalen Zusammenarbeit in Mexiko. Dafür wurden die verschiedenen Beispiele an Ständen vorgeführt und diskutiert. Die Gäste konnten konkrete Fragen klären und die Angebote direkt ausprobieren: von virtuellen Lernangeboten des Erwachsenenbildungsinstituts CREFAL in Lateinamerika, über die Plattform, die die Spar- und Kreditgenossenschaften in Mexiko aufgebaut haben (CONCAMEX virtual), die Angebote des E-Learning Netzwerks in Lateinamerika educ@l und innovative Formate wie MOOCs (massive open online courses) und mobile learning am Instituto Tecnológico Nacional de México, bis hin zu 3D-Lernwelten, in die die Teilnehmenden mit Hilfe einer Virtual Reality Brille eintreten konnten. Großes Interesse, insbesondere bei den Kolleginnen und Kollegen der GIZ und ihrer Partnerinstitutionen, bestand auch hinsichtlich der Möglichkeiten, die der Global Campus 21 bietet, wie das Kursportfolio der E-Academy oder die Vorteile der „virtual Communities of Practice“ für die virtuelle Kooperation.

Abgerundet wurde die Veranstaltung in anschließenden Arbeitsgruppen, in denen sich die Teilnehmenden zu konkreten Bedarfen und Möglichkeiten in ihren Projekten austauschten. Es wurden bereits erste Ideen entwickelt, um e-Komponenten in einzelne Projekte zu integrieren.

Der Tag war schnell vorüber, es blieb – wie so oft – der Wunsch, den Erfahrungsaustausch und die Entwicklung gemeinsamer Ideen fortzusetzen. Im Rahmen einer Webinar-Reihe soll dies ermöglicht werden.

Digitale Wege zu Problemlösung und Kompetenzerwerb: Hack-Test in Addis Abeba


Der digitale Wandel verändert weltweit  die Bereiche Bildung, ländliche Entwicklung, Gesundheit, Regierungsführung und Wirtschaft. Genau dies sind auch die Kernbereiche der Entwicklungszusammenarbeit. Die neue digitale Strategie des BMZ betrifft folgerichtig praktisch alle Sektoren und Vorhaben, insbesondere aber den Umgang mit Wissen und Lernen. Im Einsatz von neuen Lernmedien und Web 2.0 verfügt die OE Globale Wissenskooperation und Lernen (OE 8170) über 14 Jahre praktische Erfahrung und liefert Lösungen wie:

  • Konzeption und Implementierung von E-Learning, M-Learning und Blended Learning, sowie Authoring und Produktion von Online-Lerninhalten
  • Konzeption und Umsetzung datenbankgestützter Knowledge Hubs
  • Konzeption, Aufbau und Betreuung von Online Communities sowie Einsatz von Social Media und Web 2.0-Werkzeugen

Die Konferenz e-Learning Africa spielt schon seit 10 Jahren eine Schlüsselrolle für den Roll-Out in Afrika und auch diesen Mai in Addis Abeba waren GIZ wie BMZ prominent vertreten. Günter Nooke, Afrikabeauftragter des BMZ, nahm an verschiedenen von der GIZ organisierten Veranstaltungen teil. Das „Ministerial Roundtable“ – ein Austausch der Minister/innen für Erziehung und IKT verschiedenster afrikanischer Staaten – traf auf junge afrikanische Unternehmern/innen der besonders lebendigen Szene der „Innovation Hubs“, um gemeinsam über Innovationen zu sprechen und wie man diese vorantreiben könnte. Dieses von der GIZ organisierte Event stand unter dem Motto „Ministers meet Makers“.

In einem viertägigen Workshop im Vorfeld der Konferenz wurde praktisch gearbeitet: Insgesamt 30 junge Unternehmer, Designer, Programmierer und Kreative trafen sich zu einem so genannten Hackathon um in lediglich vier Tagen Apps zu entwickeln, die den Gamification-Ansatz auf so diverse Themen wie „Financial Education“, „Entrepreneurship“ oder „Citizenship“ anwenden. Fünf Teams traten in einem Wettbewerb gegeneinander an. Gamification bezieht sich auf Tools zum positiven Veränderungs-Management und bezeichnet den Einsatz von Spieltechnologien, Spieldesign-Techniken und spielerischen Elementen in einem anderen, „non-gaming“ Kontext, in diesem Fall sozialer Probleme Afrikas.

 

Interkulturelle Kompetenzen, agiles Projekt- und Produkt-Management, Präsentations- und Kommunikationstechniken wurden ganz praktisch fassbar. Die Gewinner von Team „AfriOne“ erarbeiteten eine virtuelle 3-D-App zum Thema „Tribalism“ und Frieden. Die Jury aus Vertretern internationaler Organisationen –  wie etwa UNU und ADB – zeigten sich von den Ergebnissen beeindruckt und die Preisverleihung durch das BMZ am folgenden Tag wurde zu einem Highlight der gesamten Konferenz.

–> www.elearning-africa.com

Kontakt:

Volker Lichtenthäler

Matthias Froehlich-Rehfeld

 

Grundlage für innovative E-Learning Plattform ist gelegt


Der Partnerworkshop der GIZ vom 1.12. – 2.12.2014 in Berlin versammelte erfahrene E-Learning Experten aus der ganzen Welt. Ziel des Workshops war die Grundsteinschaffung für eine innovative E-Learning Plattform, die bisherige Konventionen überwindet und durch die Anwendung von Design-Thinking den Nutzer in den Mittelpunkt stellt.
Um diese Ziele zu erreichen fanden zwei parallele Workshops statt. Im Design-ThinkingWorkshop konnten die Teilnehmer lernen, wie sie sich aus gewohnten Denkmustern und Konventionen befreien können, um Innovationen und neue Ideen zu kreieren. Der gleichzeitig stattfindende Practitioners Workshop befasste sich mit Lernstrukturen des Endnutzers und gab Einblicke in das Feld des Usability-Designs.

 

 

Open ECBCheck Schritt für Schritt

 

Community-basierte Qualitätssicherung im E-Learning-Bereich

Volker Lichtenthäler und María Holguera Báez boten bei der OEB 2013 gemeinsam mit der Unterstützung von Anthony Camilleri von EFQUEL einen Preconference-Workshop zur  Open ECBCheck-Initiative an. Unter Bezugnahme auf die Akteure des Kurses, der gerade zu diesem Thema entwickelt worden ist, konnten die Workshop-Teilnehmer auf eine interaktive Art und Weise nicht nur den Zertifizierungsprozess kennenlernen, sondern auch erfahren, welchen Mehrwert der Lernprozess, die Zusammenarbeit in Paaren und die Gemeinschaft, die die Initiative unterstützt, bieten.

Am Ende der Sitzung entwickelte sich eine sehr interessante Debatte, welche sich auf eine Gesamterfahrung aller Teilnehmer von 150 Jahren stützen konnte. Es wurde zudem besprochen, auf welche Art und Weise alle vom Open ECBCheck profitieren können.

ECBCheck Zertifikatsverleihung

Wie bereits bei vergangenen Anlässen wurde die Online Educa Berlin dazu genutzt, die Zertifikatsübergabe der Open ECBCheck Initiative zu feiern. Die diesjährige Anzahl von insgesamt 13 Zertifikatsempfängern übertraf die Anzahl an Empfängern in den vorherigen Jahren. Unter den Zertifikatsempfängern befanden sich Kurse und/oder Programme diverser Institutionen, zu welchen u.a. die GIZ, Educ@l, ITC/ILO, UNITAR und University of the Philippines Open University zählen.

Online Educa Berlin 2013

Vom 04. bis zum 06. Dezember 2013 fand in Berlin die 19. International Conference on Technology Supported Learning & Training statt. Dies ist laut Veranstalter die weltweit größte internationale Konferenz zum Thema technologiegestützter Aus- und Weiterbildung, bei der führende internationale Hersteller, Anbieter und Dienstleister der E-Learning Branche ihre neuesten Entwicklungen, Produkte und Werkzeuge vorstellen. Wie in den Vorjahren wurden ca. 2000 Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern auf der Veranstaltung erwartet. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Die GIZ auf der OEB

Wie auf den Fotos zu sehen, war auch die GIZ auf der Online Educa vertreten. Im Preconference Programm boten María Holguera Baez und Volker Lichtenthäler einen Workshop zum Thema „Open ECBCheck Step by Step: Community Based Quality Assurance in E-Learning“ an, der den Teilnehmern einen Einblick in die Praxis dieser Zertifizierungsmethode ermöglichte. Zudem stellten Seynabou Fachinger und Volker Lichtenthäler ein Projekt zur Anwendung von E-Technologien in der Ausbildung von Kameruner Hebammen auf der Konferenz vor. Desweiteren gab es natürlich auch einen Stand der GIZ zum Thema E-Learning, an dem sich alle Interessierten informieren konnten.

Was bietet die Online Educa

Auf der jährlich stattfindenden Online Educa gibt es zum einen einen umfangreichen Ausstellungs- und Präsentationsbereich, der als zentraler Treffpunkt für alle Kongressteilnehmer gilt. Zum anderen wird ein vielseitiges Konferenzprogramm mit über 400 Referenten und verschiedenen Präsentationen, Foren, Seminaren und Workshops angeboten. Auf der Agenda für das Jahr 2013 standen insgesamt 16 verschiedene Veranstaltungstypen von Pre-Conference Seminaren über Learning Cafés bis hin zu Networking and Collaboration Sessions oder LAB Sessions. In diesem Video können Sie Stimmen von der OEB 2012 hören:

Teilnehmer der Online Educa

Die Online Educa bietet Experten, bereits erfahrenen Anwendern und Einsteigern auf dem Gebiet des E-Learning ein ideales Forum zum Austausch, Netzwerken und zur Information über neueste Entwicklungen. Zu den Teilnehmern gehören hochkarätige Entscheidungsträger aus den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Verwaltung sowie Schul- und Hochschullehrer, Weiterbildungs- und Personalentwicklungsexperten sowie Interessenten auf dem Gebiet informelles und inzidentelles Lernen.

„Learning Moves“
Unter dem Thema „Learning Moves“ beschäftigte man sich auf der Konferenz dieses Jahr mit der Veränderung des Lehr- und Lernverhaltens, den damit einhergehenden Herausforderungen im Bildungssektor und kreativen und innovativen Lösungsmöglichkeiten, die durch neue Technologien vorangetrieben werden. Durch die Behandlung der Subthemen „Creativity and Engagement“, „Global Learning“, „Modern Problems: Smart Solutions“, „Redefining Formal Learning“, „Learning Analytics“ und „Work and ‘Life-Wide’ Learning“ wurden verschiedene Interessen berücksichtigt. Ausführungen zu den einzelnen Themenbereichen finden Sie hier.

Business und Video Educa

Zum Rahmen der Veranstaltung gehören auch die Business Educa und die Video Educa, die in die Online Educa integriert sind. Die Business Educa wendet sich insbesondere an Experten auf dem Gebiet der Personalentwicklung. Die Video Educa bringt Fachleute aus der Film- und Fernsehbranche mit Experten aus Bildung und Weiterbildung zusammen um u.a. videobasiertes Lernen effektiver zu gestalten.

 


Saba Meeting - Moderatorenschulungen
In den letzten zwei Augustwochen fanden Schulungstermine für Saba Meeting auf Deutsch, Spanisch und Englisch statt. Die Schulungsangebote waren kostenlos und richtete sich sowohl an externe Moderatoren als auch an Projektverantwortliche der GIZ.

Wer Interesse an den Ergebnissen der Schulung hat (als Demo oder Aufzeichnung), kann sich mit diesem Formular bei uns melden.

Was ist Saba Meeting

 

Saba Meeting ist eine Produktfamilie für die Durchführung von Webkonferenzen, virtuelle Klassenräume und Webinars. Es gibt verschiedene Produktvarianten, welche mit einer maßgeschneiderten funktionalen Passung sowie einheitlicher Oberfläche und Technologie verschiedene Möglichkeiten der Online-Kommunikation und Online-Zusammenarbeit bieten.

Einfache Einrichtung und intuitive Bedienung

Saba Meeting bietet eine gute Nutzerführung und übersichtlich angeordnete und intuitiv zu bedienende Funktionen. Inzwischen benötigt Saba Meeting auch keine besondere Installation mehr, sondern kann direkt im Browser gestartet werden. Auch die Einbindung von Powerpoint-Präsentationen ist inzwischen leichter als bisher, da die Bilder bspw. automatisch abhängig vom Gerät skaliert werden. Einige der interessantesten (und am meisten genutzten) Funktionen sind folgende:

  • Gemeinsames Ansehen und Kommentieren von Präsentationen
  • Text-, Audio- und Videochat
  • Einrichtung fester Gruppen und offener Sitzungen
  • Feedback-Möglichkeiten, Mikrofonzuteilung durch den Moderator oder gleichzeitig offene Mikrofone
  • Schnelle Meinungsbildung durch Umfragen
  • Whiteboard- und Markierungsfunktionen
  • Desktop-Sharing – geteilte Software
  • Aufzeichnung von Sitzungen für die spätere Wiedergabe

Weltweiter Einsatz innerhalb des Global Campus 21

Saba Meeting wird bereits seit mehreren Jahren innerhalb des GC21 eingesetzt und hat sich als Webconferencing-Software bewährt, da es die E-Learning-Produkte des GC21 optimal unterstützt und ergänzt. Die GIZ betreibt einen eigenen Saba-Server, um die persönlichen Daten nicht auslagern zu müssen. Alle User, die an Veranstaltungen teilnehmen wollen, können sich über ihren GC21-Benutzernamen einloggen. Dadurch werden die beiden Plattformen – GC21 für E-Learning und E-Collaboration und Saba Meeting für Online-Konferenzen – verbunden. Die meisten Online-Sitzungen in Saba Meeting werden direkt aus einem Lernraum des GC21 aufgerufen, was für den Nutzer besonders praktisch ist.

Hinweis für GIZ-Mitarbeiter

Für die Teilnahme ist es wichtig, ein Headset zu benutzen und Java auf dem Rechner zu aktivieren! GIZ-Mitarbeiter wenden sich bitte an das ITSC (-1111), damit Java auf ihrem Rechner installiert wird.

Die Nutzung der Global Campus 21 Systemwelt und besonders von Saba Meeting als Live-Kollaborations Tool beschränkt sich ausschließlich auf die kollaborative Arbeit in Vorhaben der EZ/IZ. Die GIZ-interne Kommunikation und Live-Kollaboration erfolgt mit den GIZ internen Standards (zur Zeit Lynconline und Skype). Weitere Informationen über die Standardisierung von Software in der GIZ finden Sie unter Standard Software in der GIZ.

Open-ID für GIZ-Mitarbeiter

 

Im Zuge der Integration der Systeme in der GIZ, werden wir den Global Campus 21 über ein Open-ID Verfahren für GIZ-Mitarbeiter öffnen.

 

Was bedeutet das?

Ab sofort können sich alle GIZ Mitarbeiter mit Ihren GIZ-Anmeldedaten auch auf dem Global Campus 21 anmelden!

Wie können sich die Mitarbeiter auf dem Global Campus 21 anmelden?

  1. Besuchen Sie den Global Campus 21 unter www.giz.de/GlobalCampus21
  2. Klicken Sie auf dem Button „GIZ-Login“, der sich in der rechten Spalte befindet.

Sollten Sie sich von außerhalb der GIZ anmelden, werden sie über die gleiche Web-Authentifizierung wie beim Intranet oder OWA geleitet, wo Sie sich mit ihren GIZ-Daten anmelden können. Innerhalb des Hauses entfällt dieser Schritt.

Was passiert mit den alten GC21-Anmeldedaten?

  • Wenn ein Mitarbeiter eine veraltete Email Adresse auf dem GC21 verwendet (@inwent.org, @ded.de, @gtz.de), wird diese automatisch auf die neue Domain @giz.de umgestellt.
  • Die alten Login-Namen und Passwörter werden nicht mehr gültig sein.
e Learning Africa

Afrikas größte jährliche Konferenz zum Thema IKT für Entwicklung, Bildung und Schulung

Am 29. Mai startete die 8. eLearning Africa Konferenz in Windhuk, Namibia. eLearning Africa ist die größte Konferenz Afrikas zum Thema IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie). Sie wird von der ICWE GmbH (International Conferences, Workshops and Exhibitions) organisiert und ist bedeutender Networking-Treffpunkt für Praktiker und Fachleute aus Afrika und der ganzen Welt. Jedes Jahr wird die Konferenz von einem anderen Land ausgerichtet. Konferenzsprachen sind Englisch und Französisch.

In diesem Jahr fand die Konferenz vom 29. – 31. Mai unter dem Motto „Tradition, Change and Innovation“ statt. Schwerpunkte waren lokale Innovationen im Bereich der Bildung,  Tablets, Mobiltelefone und MOOCs (Massive Open Online Courses) sowie die Gesundheitsversorgung und Grundlagen von Existenzen und Landwirtschaft, insbesondere in Bezug auf ländliche Gemeinden.

eLearning Africa dient als panafrikanische Plattform. Sie verbindet ein Netzwerk von Entscheidungsträgern auf den Gebieten eLearning und Fernunterricht aus den Bereichen Regierung und Verwaltung, Universitäten, Schulen, staatlichen und privaten Bildungsanbietern, der Industrie und wichtigen Partnern in der Entwicklungszusammenarbeit.

Im Jahr 2012 nahmen 1483 Teilnehmer aus 69 verschiedenen Ländern an der Konferenz teil. 89% von ihnen kamen aus afrikanischen Ländern. Die Konferenz umfasst Plenarsitzungen, kleinere Präsentationen und Sitzungen mit besonderen Schwerpunkten sowie Vorführungen und Debatten über spezifische Themen. Zudem gibt es eine Reihe informeller Gelegenheiten zum Netzwerken, bei denen sich Praktiker über ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Sichtweisen austauschen können. Das Programm wird durch eine Ausstellungs- und Präsentationsbereich flankiert. Dort können Hersteller von internationalen eLearning Angeboten, Zulieferer und Dienstleister ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellen. Darüber hinaus wird ein Programm mit ganztägigen Workshops von führenden eLearning-Fachleuten der Konferenz vorausgehen und eine Reihe von besonderen Veranstaltungen wird im Verlauf der Konferenz stattfinden.

Wie bereits in den vorherigen Jahren war die GIZ – Partner von eLearning Africa –  auch dieses Jahr Teil dieser Veranstaltung und bot eine Reihe von Aktivitäten an. Mitglieder der GIZ organisierten drei Workshops und ein zusätzliches preconference event. Fotos dieser Aktivitäten gibt es hier:

E-Learning Reloaded

Innovative Didaktik der AIZ online umgesetzt:

04.03.2013 von Miriam Unverzagt und Elke Wemhoff

Das Methodisch-Didaktische Konzept der AIZ gibt es vor: Lernen ist erfolgreich, wenn die Lernenden selbstverantwortlich agieren, d.h. wenn sie eigene Kompetenzen reflektieren, Lernziele und Lernvorhaben identifizieren und verschiedenartige Lernangebote wahrnehmen können, die ihren eigenem Lernverhalten entsprechen oder auch eine neue Herangehensweise bieten. Und wenn sie dabei unterstützt werden, z.B. per Lernberatung/-coaching und tutorieller Betreuung, sowie durch das gemeinsame Lernen und den Austausch mit Gleichgesinnten (Peer-to-Peer).

Diesen Anspruch setzt die E-Academy seit Jahren auch in ihren virtuellen Lernangeboten auf dem Global Campus21 um.

Beim E-Learning Kurs “eLDI” (eLearning Development & Implementation), einem schon seit vielen Jahren weltweit erfolgreich durchgeführten Lernangebot, geht es in mehreren Kursmodulen um das Thema E-Learning mit all seinen Facetten – inhaltlich und auch in der eingesetzten Methode. Integraler Teil des Kurses ist die Erarbeitung eines Pilotprojekts durch die Teilnehmenden, z.B. eines eigenen E-Learning Moduls oder eines Kurskonzepts.

Der Re-Launch des Kurses steht nun kurz bevor und die E-Academy hat bei der Neukonzeption noch stärker die genannten didaktischen Prinzipien in den Vordergrund gerückt und explizit individuelle Lernwege mit den Ansätzen von Ko-Kreation von Wissen verbunden. Dies fing schon bei der inhaltlichen Überarbeitung an: Hier wurde ganz stark auf das Wissen und vor allem die Erfahrung von Projekt- und Netzwerkpartnern, E-Learning Tutoren und Kurs-Alumni aus verschiedensten Ländern genutzt und mit ihnen gemeinsam wurden die Inhalte in einem partizipativen Prozess entwickelt.

Mit dem gewählten Kursdesign und der Navigation wird Neuland betreten: Feste, lineare Vorgaben werden durch eine Mindmap-Struktur aufgehoben, um Flexibilität und individuelle Lernwege zu ermöglichen. In verschiedenen Kategorien wie „Explore“, „Learning“, „Entertainment“ oder „Community“ bietet der Lernraum ausgewählte Ressourcen wie aufbereitete Texte,  Fallstudien, Videos und natürlich Werkzeuge zur Kommunikation und Zusammenarbeit. Von jeder Stelle des Kurses lässt sich zu einer anderen navigieren, dabei bleibt die Grundstruktur sichtbar, so dass auch die Übersichtlichkeit erhalten bleibt.

Im Gegensatz zu linear programmierten Kursen können die Teilnehmenden selbst entscheiden, an welcher Stelle sie mit dem Lernen beginnen. Der Einstieg zu einem Thema kann beispielsweise über einen Test gewählt werden, um dann gezielt an den Stellen nachzulesen, an denen es Unsicherheiten gibt. Oder der Lernende beginnt mit einem Video, von dort geht es weiter über die Lernziele zu einer praktischen Fallstudie und erst dann erfolgt die Auseinandersetzung mit den eigentlichen „Lern“-Inhalten. Außerdem kann er an jeder Stelle eigenes Material hinzufügen und Kommentare einfügen.

Das soziale Lernen, also die gemeinsame Erarbeitung bestimmter Themen im  Austausch mit anderen Kursteilnehmern, und die Nutzung entsprechender Kommunikations- und Kollaborationstools einschließlich Web-Konferenen und Online-Meetings spielen bei der Wissenserarbeitung eine entscheidende Rolle.

Die Herausforderungen, die diese Art des Lernens mit sich bringen, werden durch ein entsprechendes Tutoringkonzept aufgefangen. Die Lernenden werden bei ihrem  Lernprozess durch qualifizierte Tutoren begleitet und unterstützt, können aber entsprechend ihrer Lernziele selbstverantwortlich die Angebote im Kurs nutzen, um ihr Pilotprojekt zu entwickeln.

So soll durch den Kurs nicht nur fachliches Wissen vermittelt und die Teilnehmenden in die Lage versetzt werden, eigene E-Learning Projekte zu entwickeln und in ihren Institutionen umzusetzen, sondern auch ein Kompetenzstärkung im Hinblick auf selbstgesteuertes, reflektiertes Lernen erreicht werden.

Kontakt: Miriam Unverzagt und Elke Wemhoff

OE 8170 Global Knowledge Sharing & Learning

SABA CENTRA - Online Konferenzen weltweit *neue Version*

Die neue Version der Webconferencing-Software Saba Centra ist ab sofort verfügbar unter der neuen Adresse: www.giz.de/gc21/sabacentra

Hier nur ein paar der interessantesten Features:

  • Gemeinsam Präsentationen ansehen und kommentieren
  • Text-, Audio- und Videochat
  • Einrichtung fester Gruppen oder offener Sessions
  • Feedback-Möglichkeiten, Mikrofonzuteilung durch den Moderator oder gleichzeitig offene Mikrofone
  • Schnelle Meinungsbildung durch Umfragen
  • Whiteboard- und Markierungsfunktionen
  • Desktop-Sharing – geteilte Software
  • Aufzeichung von Sitzungen für die spätere Wiedergabe z.B. im Rahmen eines Lernraums auf dem GC21
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Technische Hinweise

Für die Teilnahme ist es wichtig, ein Headset zu benutzen und Java auf dem Browser zu aktivieren!

GIZ-Mitarbeiter sollen sich an das ITSC (-1111) melden, damit Java auf ihrem Rechner installiert wird.

Bitte überprüfen Sie Ihren System hier!

 

Hinweis für GIZ-Mitarbeiter: Die Nutzung der Global Campus 21 systemwelt und besonders von Saba Centra als Live-Kollaboration Tool beschränkt sich ausschließlich auf die kollaborative Arbeit auf dem Global Campus 21 in Vorhaben der EZ/IZ. Die GIZ-interne Kommunikation und Live-Collaboration erfolgt mit den GIZ internen Standards (zur Zeit Lynconline und Skype). Weitere Informationen über die Standarisierung von Software in der GIZ finden Sie unter:https://intranet.giz.de/cps/rde/xchg/giz_intranet/XSL/hs.xsl/-/HTML/6127.htm

Kurzanleitung Saba Centra 8 Teilnehmer

Kurzanleitung Saba Centra 8 Moderator

Quick Guide Saba Centra_DE

Neue Funktionen in Saba Centra 8