Open ECBCheck – Projekt zur Qualitätsverbesserung von E-Learning Programmen

Während sich die globale Gemeinschaft des “elektronisch-gestützten Lernens” in den ersten Jahren vor allem auf didaktische Konzepte, die Entwicklung von Inhalten und die E-Learning-Technologie konzentrierte, richtete sich der Fokus in der jüngeren Vergangenheit mehr und mehr auf die Qualitätssicherung und internationale Akkreditierung von E-Learning. Der Ruf nach der Entwicklung und Umsetzung von Qualitätsstandards im Bereich des E-Learning Capacity Buildings (ECB) wurde laut. Die Idee für ECBCheck als ein Verfahren, das nur geringe Kosten verursacht und durch eine Gemeinschaft gestützt wird, wurde geboren.

Projekt zur Qualitätsverbesserung von E-Learning-Programmen

Das Angebot des Open ECBChecks unterstützt Organisationen bei der Bewertung der Erfolge ihrer E-Learning-Programme und ermöglicht einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess durch Peer-Kollaboration und Benchlearning. Mitglieder von ECBCheck profitieren auf vielfältige Art und Weise von ihrer Mitgliedschaft. Sie haben Zugriff auf die Instrumente und Richtlinien, die sie für ihre eigene Praxis verwenden können und haben die Möglichkeit, ein Qualitätslabel zu erhalten.

Verwaltungsstruktur

Die Verwaltung von ECBCheck beruht auf drei Gremien, die durch EFQUEL und die GIZ koordiniert werden.

Während das Administrative Office, welches durch EFQUEL geführt wird, für den reibungslosen Ablauf des ECBCheck Labels verantwortlich ist, ist das Steuerungskomitee, welches von der GIZ geleitet wird, verantwortlich für die strategische Entwicklung des ECBCheck. Das beinhaltet eine kontinuierliche Anpassung des Labels an die Bedürfnisse der Gemeinschaft. Das Steuerungskomitee besteht aus einer Reihe von Organisationen, die entweder aus dem Bereich des Capacity Development stammen oder führende Organisationen auf dem Gebiet des E-Learning sind (Forschungszentren, Universitäten). Es gibt je einen Vertreter jeder Organisation im Komitee. Hier können Sie alle Mitglieder sehen.

Es gibt zudem Organisationen, die ECBCheck aktiv unterstützen, darunter das World Bank Institute und die World Health Organisation sowie einige UN-Organisationen.

Die ECBCheck Qualitätskriterien

Anhand der ECBCheck Qualitätskriterien werden eine Reihe von verschiedenen Indikatoren der Programme überprüft. Hierbei werden allgemeine Informationen über den Kurs und die Zielsetzung

desselben berücksichtig sowie organisatorische und technische Anforderungen, die Zielgruppenorientierung, die Qualität der Lerninhalte, das Kursdesign, das Design der verwendeten Medien, die Technik, der Evaluations- und der Revisionsprozess. Hier können Sie detailliertere Informationen zu den einzelnen Kriterien einsehen.

Der Zertifizierungsprozess

Um das Qualitätslabel ECBCheck zu erhalten, können Institutionen ihre Programme über dieses Anmeldeformular für den Prozess der Qualitätsprüfung anmelden, welcher pro Jahr zweimal stattfindet. Sie werden dann durch das Administration Office kontaktiert und erhalten Informationen über den weiteren Verlauf sowie über die Kosten und Aufgaben.

Der Prozess wird daraufhin mit einer Überprüfung der Förderfähigkeit der Institution bzw. des Programms/Kurses fortgesetzt. Wenn diese Überprüfung positiv ausfällt, werden eine Selbstbewertung der Institution und ein Peer-Review-Prozess folgen. Es gibt einen Pool von verfügbaren Peer-Reviewern, die einer Vielzahl von verschiedenen Organisationen entstammen, welche Mitglied im ECBCheck sind.

Die Preisgestaltung richtet sich nach der Anzahl der Kurse. Es gibt auch spezielle Preise für ausgewählte Mitglieder der ECBCheck-Gemeinschaft oder für Least Developed Countries.

Finden Sie heraus, welche Programme bisher zertifiziert wurden.

Wenn Sie Interesse haben mehr über ECBCheck zu erfahren, können Sie auch gerne einen Blick in das Handbuch werfen.